Attacke auf dem Trainingsgelände

Maskierte greifen Sporting an - Dost am Kopf verletzt

Sporting Fans solidarisieren sich mit ihrem Verein und demonstrieren gegen das gewaltsame Vorgehen einer Ultra-Gruppierung.

Sporting-Fans solidarisieren sich mit ihrem Verein und demonstrieren gegen das gewaltsame Vorgehen einer Ultra-Gruppierung. imago

Bei dem Angriff durch eine Ultra-Gruppierung erlitt der frühere Wolfsburger Stürmer Bas Dost eine blutende Kopfverletzung.

"Wir werden Vandalismus und Aggressionen gegenüber Sportlern, Trainern und Mitarbeitern des Klubs in keiner Weise tolerieren", verurteilte der Verein den Angriff scharf: "Das ist nicht Sporting, und das kann nicht Sporting sein." Auch die portugiesische Liga verurteilte die Attacke: "Die Täter sind keine Fußball-Fans, sondern Kriminelle."

Fans solidarisieren sich

Am Abend solidarisierten sich zahlreiche Anhänger mit dem Verein und sprachen sich auf einem Transparent gegen Gewalt aus. Via Twitter teilte der Klub Fotos der Aktion. Auf ihnen ist zu sehen, wie die Anhänger ein großes Bild von Dost in die Luft halten. Auf einem Banner stand mit Verweis auf die große Anhängerschaft des Klubs und die wenigen Chaoten: "50 sind nicht 3,5 Millionen."

Sporting hatte am letzten Spieltag der portugiesischen Liga durch eine 1:2-Niederlage die Qualifikation für die Champions League verpasst und belegte hinter dem FC Porto und dem Stadtrivalen Benfica den dritten Platz. Am Sonntag hat das Team aber im Finale gegen CD Aves noch die Chance, Pokalsieger zu werden.

sid/sam