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Fußball, Bundesliga - Peter Stöger bestätigt nach Champions-League-Qualifikation: Letztes Spiel als Trainer von Borussia Dortmund

Österreicher gibt Abschied selbst bekannt

Stöger bestätigt: Letztes Spiel als BVB-Trainer

Er bleibt nicht über den Sommer hinaus Trainer von Borussia Dortmund: Peter Stöger.

Er bleibt nicht über den Sommer hinaus Trainer von Borussia Dortmund: Peter Stöger. Getty Images

"Das war heute mein letztes Pflichtspiel für den BVB, das haben wir schon vor einiger Zeit gemeinschaftlich beschlossen. Ein neuer Reiz, mit einem neuen Trainer, wird dem Verein gut tun", erklärte der Österreicher nach dem 1:3 im Kraichgau , das den Westfalen für die Qualifikation zur Champions League reichte. Immer wieder hatte der BVB in den vergangenen Wochen mit Leistungsschwankungen zu kämpfen.

Die PK hatte Stöger humorvoll begonnen und erklärt, dass er sich auf das angekündigte Bild von Trainer-Kollege Julian Nagelsmann (im Falle der Qualifikation für die Königsklasse) "mit Krone" freue. "Das Spiel heute war ein Spiegelbild dessen, was die letzten Wochen und Monate, vielleicht auch die ganze Saison den BVB begleitet hat. Wir waren nicht klar in den Aktionen nach vorne. Wir haben es dem Gegner leicht gemacht, ins Spiel zu kommen", so der BVB-Coach: "Am Ende rettest du dich über die Ziellinie, die Champions League ist für den Klub trotzdem ganz wichtig. Wir hätten gerne den dritten Platz zumindest gehalten."

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Stöger verkündet BVB-Abschied

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Debatte um Job "seit dem ersten Tag"

Er sei Mitte Dezember angetreten, alle hätten es sich dabei "leichter vorgestellt". Auf kicker-Nachfrage, wie es mit ihm weitergehe, antwortete Stöger: "Ich habe mich in den letzten sechs Monaten täglich äußern können zu meiner Zukunft. Aber ich bin ein wenig altmodisch, deswegen habe ich gesagt, der Zeitpunkt wird kommen." Die Wege werden sich also trennen, die Diskussion mit Sportdirektor Michael Zorc und BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sei aber "immer top" gewesen. Den notwendigen "neuen Reiz" könne man "am einfachsten mit einem neuen Trainer setzen".

Ich bin auch froh, dass mir überraschend hier die Möglichkeit gegeben wurde.

Peter Stöger

Die Debatte um seinen Posten habe es ohnehin "seit dem ersten Tag" gegeben. Da sei ja auch klar gewesen, "dass sowieso Julian (Nagelsmann, d.Red.) meinen Job übernehmen wird". Das "brennende Thema" wollte der BVB nun beenden. Stöger schloss: "Ich bin froh, dass wir es ins Ziel geschafft haben. Ich bin auch froh, dass mir überraschend hier die Möglichkeit gegeben wurde." Für den Nachfolger habe er "den Wunsch und die Hoffnung, mehr Stabilität und Ruhe in diese Mannschaft" zu bekommen.

Wirklich überraschend kommt das Aus des Österreichs in Dortmund nicht, als Top-Favorit auf seine Nachfolge gilt Lucien Favre .

msc/dm

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