2. Bundesliga 2005/06, 31. Spieltag
20:49 - 31. Spielminute

Tor 1:0
Mijatovic
Kopfball
Vorbereitung Fuchs
Fürth

20:50 - 34. Spielminute

Gelbe Karte
Baumgart
Cottbus

21:35 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Cottbus)
Rost
für Baumgart
Cottbus

21:35 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Cottbus)
Schuppan
für Ziebig
Cottbus

21:45 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Cottbus)
Sahin
für Jungnickel
Cottbus

21:47 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Page
für Andreasen
Fürth

21:51 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Adlung
für Hilbert
Fürth

21:54 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Schuppan
Cottbus

21:59 - 86. Spielminute

Tor 1:1
Berhalter
Foulelfmeter,
Linksschuss
Vorbereitung Sahin
Cottbus

21:58 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Kleine
Fürth

22:02 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Se. Radu
Cottbus

22:02 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Felgenhauer
für Judt
Fürth

22:05 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
C. Weber
Fürth

FUE

FCE

31. Spieltag, Greuther Fürth - Energie Cottbus 1:1 (1:0)

Berhalter belohnt das Aufbäumen

Bei der SpVgg Greuther Fürth gab es im Vergleich zur jüngsten 0:1-Niederlage in Saarbrücken folgende personelle Änderung: Der wiedergenesene Andreasen (Oberschenkelverletzung) stand an Stelle von Lastovka in der Startelf. Der Däne rückte ins Mittelfeld, Weber nach hinten rechts. Petrik Sander, Trainer des FC Energie Cottbus, brachte nach dem 2:0-Erfolg gegen Hansa Rostock Baumgart für Rost. Da Silva rutschte vor ins Mittelfeld, Baumgart begann hinten rechts.


Der 31. Spieltag im Überblick


Tore und Karten

1:0 Mijatovic (31', Kopfball, Fuchs)

1:1 Berhalter (86', Foulelfmeter, Linksschuss, Sahin)

Fürth

Mavric 3,5 - C. Weber 3 , Kleine 2 , Mijatovic 1,5 , Kokot 3 - Judt 3 , Andreasen 3 , Hilbert 3,5 , Fuchs 3 - Eigler 4, Timm 4,5

Cottbus

Piplica 4,5 - Baumgart 4,5 , McKenna 3, Berhalter 2,5 , Sidney 3,5 - V. da Silva 4, Bandrowski 3,5, Jungnickel 4 , Ziebig 4 - Kioyo 4,5, Se. Radu 5

Schiedsrichter-Team

Michael Weiner Hasede

5,5
Spielinfo

Stadion

Playmobil-Stadion

Zuschauer

8.600

Die Ausgangsposition war klar: Gewinnt Cottbus, ist den Lausitzern der Aufstieg nur noch theoretisch zu nehmen. Gewinnt Fürth, verkürzen die Franken auf drei Punkte Abstand. Greuther Fürth war also unter Zugzwang und wurde der Rolle gerecht. Die Franken griffen früh an und gaben nach Balleroberung Gas. Vor allem über rechts mit Hilbert initierte die SpVgg ihre Angriffe. Cottbus spielte ruhig und abgeklärt, nahm das Tempo aus der Partie, war aber keineswegs defensiv oder gar destruktiv eingestellt. Es war lange Zeit ein ausgeglichenes Spiel beider Teams. Die Defensivreihen standen sicher und ließen nichts anbrennen. Die Wege in die Strafräume waren dicht. Es gab keine Torraumszenen. Der SpVgg fehlten in der Spitze die Anspielstationen, zahlreiche Fehlpässe machten es Cottbus leicht zu verteidigen. Ein Kopfball von Andreasen nach Hilbert-Flanke, den Piplica über die Latte lenkte, war die rühmliche Ausnahme. So bedurfte es einer Standardsituation, die Greuther Fürth in der 31. Minute insgesamt aber verdient in Führung brachte: Nach einer Ecke von der linken Seite von Danny Fuchs kam Piplica nicht raus, Mijatovic stieg aus dem vollen Lauf am höchsten und köpfte aus drei Metern ein. Cottbus agierte nach Wiederanpfiff schneller und risikofreudiger, spielte mit mehr Zug nach vorne, war dadurch aber anfälliger für Konterchancen der Franken. Und eine solche hätte in der 54. Minute beinahe das 2:0 gebracht: Hilbert flankte von rechts, Eigler köpfte am rechten Fünfmeterraumeck, ließ den Ball ein bisschen über den Scheitel streichen und zielte damit etwas zu weit links. Piplica hatte nur hinterhergeschaut. Die SpVgg gefiel sich in der Rolle, mit der Führung im Rücken auf die Abwehr achtend zu schnellen Gegenstößen anzusetzen. Das Mittelfeld wurde dabei über wenige Stationen überbrückt, allerdings fehlte den finalen Abspielen häufig die Präzision. Nach einer guten Stunde gab es einen Doppelwechsel bei Cottbus: Der schwache Baumgart und Ziebig mussten weichen, Rost und Schuppan sollten für die Wende sorgen. Cottbus tat sich schwer im Spielaufbau gegen die aggressiv und aufmerksam in die Zweikämpfe gehende Möhlmann-Elf. Zudem fanden die häufigen Flanken in den Strafraum keinen Adressaten, die Franken hatten die Lufthoheit im eigenen Sechzehnmeterraum. Gefährlicher blieb die SpVgg: Schneller Konter von Greuther Fürth über Timm, der nach links zu Kokot spielte, welcher direkt nach innen zu Eigler flankte. Der nahm den schwierigen Ball volley und schoss aus acht Metern links vorbei. Das Geschehen spielte sich die meiste Zeit im Mittelfeld ab, die Torhüter waren weitestgehend beschäftigungslos. Cottbus, das auf den Ausgleich drängen wollte, fand keine tauglichen Mittel gegen das Bollwerk der SpVgg. Es fehlten die Ideen, die Aktionen waren meist zu durchsichtig und ausrechenbar. Sieben Minuten vor dem Ende hätten die Franken alles klar machen können: Timm brachte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld an den rechten Rand des Fünfmeterraumes zu Eigler, dessen Direktabnahme aber links vorbeiging. Drei Minuten später aber glich Cottbus überraschend und etwas glücklich aus: Berhalter verwandelte einen von Kleine an Sahin verursachten Foulelfmeter sicher mit links ins rechte Eck (86.). Das Anrennen der Franken auf den Siegtreffer war nicht mehr von Erfolg gekrönt. Ein Abseitstreffer von Kleine fand zu Recht keine Anerkennung. Energie Cottbus ergatterte spät und ein wenig glücklich einen Punkt im Playmobilstadion und ist damit weiter auf Aufstiegskurs. Greuther Fürth sah lange wie der verdiente Sieger aus, nachdem die Möhlmann-Elf eine taktisch wie kämpferisch klasse Partie ablieferte, hat nun aber weiter sechs Punkte Rückstand auf Rang drei.