2. Bundesliga 2005/06, 30. Spieltag
16:01 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Koejoe
für Hansen
Freiburg

16:13 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Matmour
für Pitroipa
Freiburg

16:21 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Ahlen)
Patschinski
für Book
LR Ahlen

16:37 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Aogo
für Tanko
Freiburg

AHL

SCF

2. Bundesliga

Thioune vergibt Riesenchance

30. Spieltag, LR Ahlen - SC Freiburg 0:0

Thioune vergibt Riesenchance

Bei LR Ahlen gab es im Vergleich zur jüngsten 0:1-Niederlage gegen Energie Cottbus folgende personelle Änderungen: Borel stand wegen der besseren Trainingsleistungen an Stelle von Reus im Tor. Zum ersten Mal seit dem 13. Spieltag. Langeneke, Bamba (nach Gelb-Rot-Sperre) und Thioune (nach Gelb-Sperre) kamen für Tredup, Kaluzny und Patschinski. Freiburgs Trainer Volker Finke brachte nach dem 1:0-Erfolg gegen Paderborn Olajengbesi, Pitoipa und Tanko für Aogo, Matmour und Sanou.


Der 30. Spieltag im Überblick


Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

LR Ahlen

Borel 3,5 - Langeneke 3,5, Tsoumou-Madza 3 , Ndjeng 3, Fengler 3,5 - Schäfer 3, Book 4 , Racanel 4 - Bamba 4 , Thioune 3,5, Jovanovic 4,5

Freiburg

Walke 2,5 - Riether 4, Khizaneishvili 3,5, Olajengbesi 3, Ibertsberger 3,5 - Mohamad 4 , Hansen 4,5 , Pitroipa 4 , Tanko 4,5 - Iashvili 3,5, Coulibaly 4

Schiedsrichter-Team

Wolfgang Stark Ergolding

3,5
Spielinfo

Stadion

Wersestadion

Zuschauer

3.841

Ahlen versuchte von Beginn an, Druck zu machen. Freiburg stand aber sehr gut geordnet in der Defensive, ließ nichts anbrennen. Nach vorne agierten die Breisgauer zunächst eher verhalten, waren um Spielkontrolle bemüht. Ahlen investierte mehr in die Partie, Freiburg war passiv. Allerdings machten die Breisgauer den abgeklärteren Eindruck, gerieten kaum einmal in Gefahr. Die bis dato beste Gelegenheit hatte LR nach einer guten Viertelstunde: Thione passte von der linken Seite nach innen zu Jovanovic, der aus elf Metern aber knapp am kurzen Pfosten vorbeischoss. Es passierte insgesamt herzlich wenig im Wersestadion, die Teams neutralisierten sich größtenteils. Wenn bei Freiburg in der Offensive etwas zusammenlief, war meist Iashvili beteiligt. Der Georgier zog die Fäden, fand aber nicht immer eine Anspielstation. Zudem schoss der herrlich freigespielte Ibertsberger aus 14 Metern weit und hoch neben das Tor. Kurz vor der Pause wäre Ahlen wie aus heiterem Himmel beinahe doch noch in Führung gegangen: Thioune kam nach Fehler von Khizaneishvili freistehend vor Walke zum Schuss, traf aber aus kürzester Distanz nur den Keeper. Freiburg war der unbedingte Wille, drei Punkte für den Aufstieg zu holen, auch nach dem Seitenwechsel nicht unbedingt anzumerken. Zu zaghaft agierten die Breisgauer. Die Ahlener waren zwar bemüht, es fehlten aber die tauglichen Mittel, sich als Abstiegskandidat gegen einen aufstiegsambitionierten Klub entscheidend in Szene zu setzen. Die Strafräume schienen versperrt. Beide Teams probierten es höchstens mal mit Schüssen aus der zweiten Reihe, hatten das Visier aber nicht richtig eingestellt. Es war wenig unterhaltsam, was beide Teams über weite Strecken in der Offensive den Zuschauern boten. Torchancen waren nicht Mangelware - es gab keine. In der Schlussphase war es Ahlen, das nochmal einen Gang hoch schaltete, Freiburg dagegen konnte der Lethargie nicht entfliehen und enttäuschte weitgehend. Und das, obwohl der SC kurz vor dem Schlusspfiff sogar noch das 1:0 erzielt hätte: Koejoe kam allein vor Borel zum Schuss, zielte aber um einen halben Meter zu weit rechts! Ahlen und Freiburg trennen sich in einer über weite Strecken niveauarmen und wenig unterhaltsamen Partie torlos. Die Punkteteilung dürfte für beide Teams für ihre angestrebten Ziele zu wenig sein.