2. Bundesliga 2005/06, 25. Spieltag
16:22 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Kaufman
für Freis
Karlsruhe

16:30 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Cottbus)
Baumgart
für Jungnickel
Cottbus

16:30 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Cottbus)
Schuppan
für Ziebig
Cottbus

16:41 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Cottbus)
Hysky
für Se. Radu
Cottbus

16:42 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Männer
für Carnell
Karlsruhe

16:44 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Mutzel
für Federico
Karlsruhe

FCE

KSC

25. Spieltag, Energie Cottbus - Karlsruher SC 0:0

Trostlose Nullnummer im Stadion der Freundschaft

Die Cottbusser Elf war zuletzt am vergangenen Mittwoch im Einsatz, als das Spiel von 18. Spieltag in Braunschweig nachgeholt wurde ( 0:1 ). Energie-Coach Petrik Sander sah keinen Grund, seine siegreiche Elf zu verändern. Der KSC war vor zwei Wochen in Unterhaching ( 4:1 ) das letzte Mal am Ball, da die Partie gegen Saarbrücken in der Vorwoche verschoben wurde. Trainer Edmund Becker stellte nach der Niederlage bei den Bayern auf drei Positionen um: Stoll, Freis und Kapllani kamen für Dundee, der wegen eines Magen-Darm-Virus nicht spielen konnte, Rothenbach und Männer in die Mannschaft.


Der 25. Spieltag im Überblick


Nach dem Wintereinbruch in der Nacht zum Sonntag hatten eifrige, freiwillige Helfer seit den Morgenstunden dafür gesorgt, dass die Begegnung im Stadion der Freundschaft stattfinden konnte. Die Heimmannschaft war dafür seinen Fans etwas schuldig und war von Beginn an bemüht. Die Lausitzer kontrollierten die Partie, drängten den Gegner in die eigene Hälfte und hatten schon in der 8. Minute eine gute Gelegenheit: Eine Gunkel-Ecke köpfte Kioyo kurz vor KSC-Keeper Miller über die Latte. Cottbus blieb weiter am Drücker, und in der 18. Minute zappelte das Leder in den Maschen: Gunkels 18-Meter-Schuss konnte Miller nur kurz abwehren, Kioyo reagierte blitzschnell und staubte ab. Doch die Freude in den Kehlen der Energie-Spieler verstummte, denn Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer gab den Treffer nicht, da Kioyo zunächst passiv im Abseits stehend dann aktiv ins Spielgeschehen eingriff. Die Badener agierten abwartend. In der Abwehr machte die Becker-Elf die Räume eng, Offensivspiel fand praktisch kaum statt - bis zur 31. Minute: Kapllani bediente bei einem Konter Carnell, dessen Schuss Piplica mit einem Fußreflex klärte. Nur eine Zeigerumdrehung später hatte Frederico, der plötzlich vor Piplica auftauchte, die Führung auf dem Fuß, doch wieder rettete der Energie-Keeper seine Mannschaft vor dem Rückstand. Der KSC hatte seine Chance gewittert und fand Gefallen am Offensivspiel. So war es Freis, der an McKenna vorbei ging und aus halblinker Position die nächste große Möglichkeit hatte, doch der Stürmer verfehlte das Gehäuse der Gastgeber (38.). Damit blieb es torlos zur Pause.

Nach dem Pausentee kamen die Lausitzer besser in Tritt. Wieder versuchte die Sander-Elf verstärkt Druck aufzubauen, doch gegen die dicht stehende KSC-Abwehr und auf dem schwierig zu bespielbaren Boden taten sich die feldüberlegenen Cottbusser schwer. Zwei Halbchancen durch Kioyo, die sich die Hausherren herausspielten, vergab der Kameruner leichtfertig. Der FC Energie rieb sich weiterhin erfolglos auf. Gelegentliche Möglichkeiten waren nicht zwingend genug. Die Badener auf der Gegenseite fokussierten sich auf Defensivarbeit, das nötige Engagement nach vorne ließen sie vermissen. So plätscherte die Partie vor sich hin. Auch in der letzten Viertelstunde war kein bemerkenswerter Höhepunkt mehr zu verzeichnen. So stand es auch nach 90 Minuten 0:0.

Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Cottbus

Piplica 2,5 - V. da Silva 4, McKenna 3, Berhalter 3,5, Sidney 4,5 - Jungnickel 3 , Bandrowski 2,5, Gunkel 3,5, Ziebig 4 - Se. Radu 4 , Kioyo 3,5

Karlsruhe

Miller 2,5 - Kies 4, Stoll 4,5, Eggimann 3 , Eichner 3,5 - Federico 3,5 , Aduobe 3,5, Schwarz 3,5, Carnell 4 - Kapllani 4, Freis 5

Schiedsrichter-Team

Thorsten Kinhöfer Herne

2
Spielinfo

Stadion

Stadion der Freundschaft

Zuschauer

8.740

Auf dem schwer zu bespielbarem Geläuf kontrollierten die Cottbusser fast die gesamte Partie. Es fehlte aber die nötige Durchschlagskraft und Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Der KSC igelte sich hinten ein und verpasste es, in der letzten Viertelstunde der ersten Hälfte bei drei Großchancen die Führung zu markieren. So blieb es am Ende bei einem Remis, das keinem so richtig weiterhilft.