2. Bundesliga 2005/06, 22. Spieltag
19:41 - 39. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Aogo
für Riether
Freiburg

20:17 - 57. Spielminute

Tor 1:0
Federico
Rechtsschuss
Vorbereitung Kies
Karlsruhe

20:28 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Koejoe
für Kruppke
Freiburg

20:31 - 71. Spielminute

Tor 1:1
Koejoe
Kopfball
Vorbereitung Aogo
Freiburg

20:39 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Pitroipa
für Sanou
Freiburg

20:44 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Männer
für Dundee
Karlsruhe

20:47 - 87. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Kaufman
für Freis
Karlsruhe

KSC

SCF

2. Bundesliga

Kein Sieger in Baden

22. Spieltag, Karlsruher SC - SC Freiburg 1:1 (0:0)

Kein Sieger in Baden

Nach dem 5:2 gegen Aue nahm KSC-Trainer Edmund Becker eine Änderung vor: Der im letzten Spiel auf Grund einer Grippe fehlende Eggimann kehrte in die Startelf zurück, Rothenbach musste wieder weichen. Freiburgs Coach Volker Finke konnte nach dem 2:0 gegen Offenbach zwar wieder auf Mohamad (rückte für Aogo ins Team) zurückgreifen, dafür fehlte aber der am Knie verletzte Tanko, für den Kruppke auflief. Des Weiteren stürmte Matmour für Koejoe.


Der 22. Spieltag im Überblick


Vor stattlicher Kulisse, aber auf schlechten Bodenverhältnissen wurde das badische Derby im Wildparkstadion angepfiffen. Die Freiburger wirkten in der Anfangsphase etwas aktiver, der Karlsruher SC fand sich in der Defensvie wieder. Doch Torgefahr konnten die Breisgauer nicht wirklich verströmen, zwei Kopfbälle (2., 10.) von Coulibaly waren die einzigen nennenswerten Szenen. Nach einer Viertelstunde hatte der KSC dann seine Nervosität abgelegt und fand besser in die Partie.

Vor den Toren tat sich bis zur Pause aber nicht mehr viel. Freiburg kam durch Matmour in der 31. Minute nochmals zu einer Chance, der Schuss des Franzosen ging nur knapp über die Querlatte. Karlsruhe kam gegen die aufmerksame Freiburger Deckung lange Zeit zu keiner nennenswerten Chancen. Erst Sekunden vor dem Pausenpfiff hatte der KSC dann die Möglichkeit zum Führungstreffer. Nach einem Eckball köpfte Eggimann auf das Tor, doch Olajengbesi konnte den Ball abblocken. Allerdings war bei dieser Situation die Hand mit im Spiel, Schiedsrichter Manuel Gräfe sah aber keine Regelwidrigkeit.

Nach dem Wechsel erhöhte Freiburg wieder das Tempo und drückte den KSC in die eigene Hälfte zurück. Sanou hatte gleich zweimal die Führung auf dem Fuß (54., 56.), doch dem 21-Jährigen versagtem vor dem Tor die Nerven. Umso überraschender dann die Führung für den KSC in der 57. Minute: Nach einer Kies-Flanke behinderten sich Hansen und Ibertsberger gegenseitig, Federico sagte danke und traf zum 1:0.

Freiburg erhöhte nun nochmals das Tempo, der KSC wartete auf Konter. Die Partie nahm nun endlich an Spannung und Intensität zu. Und in der 71. Minute kamen die Freiburger zum verdienten Ausgleich: Nach einer Ecke von Aogo übersah die KSC-Deckung den eingewechselten Koejoe, der unbedrängt zum 1:1 einköpfen konnte (71).

In der Schlussphase waren endlich alle taktischen Fesseln gelöst, beide Teams drückten ungeachtet des tiefen Bodens mit offenem Visier auf das Siegtor. In der dramatischen Schlussphase gab es auf beiden Seiten noch die eine oder andere Chance, doch ein Tor wollte nicht mehr gelingen.

Tore und Karten

1:0 Federico (57', Rechtsschuss, Kies)

1:1 Koejoe (71', Kopfball, Aogo)

Karlsruhe

Miller 2,5 - Kies 2,5, Eggimann 3, Stoll 3, Eichner 2,5 - Aduobe 2,5 , Schwarz 3, Federico 2,5 , Carnell 3 - Freis 3,5 , Dundee 3,5

Freiburg

Walke 3 - Hermel 3, Riether 4 , Mohamad 3, Olajengbesi 2,5, Ibertsberger 3 - Hansen 2,5, Coulibaly 2,5 - Sanou 4 , Matmour 3,5 , Kruppke 3,5

Schiedsrichter-Team

Manuel Gräfe Berlin

3
Spielinfo

Stadion

Wildparkstadion

Zuschauer

27.900

Das badische Derby zwischen dem Karlsruher SC und dem SC Freiburg endete mit einem am Ende gerechten 1:1. Erst im zweiten Abschnitt hatte die Partie das Prädikat "Spitzenspiel" verdient, der erste Durchgang war zu sehr von gegenseitigem Respekt geprägt. Karlsruhe bleibt im neuen Jahr ohne Niederlage, Freiburg verpasst den Sprung in die Aufstiegränge.