2. Bundesliga 2005/06, 14. Spieltag
19:01 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Siegen)
Döring
für Reina
Siegen

19:15 - 60. Spielminute

Gelbe Karte
Bettenstaedt
Siegen

19:26 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Nemeth
Siegen

19:28 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Sanou
für Kruppke
Freiburg

19:28 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Hermel
für Mohamad
Freiburg

19:37 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Tanko
Freiburg

19:39 - 83. Spielminute

Tor 1:0
Döring

Vorbereitung Dama
Siegen

19:40 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Fotheringham
für Riether
Freiburg

19:40 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
G. Melkam
Siegen

19:41 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Siegen)
Schmitt
für Weikl
Siegen

19:46 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Siegen)
Schoof
für Bettenstaedt
Siegen

SFS

SCF

2. Bundesliga

Döring trifft zum Sieg

Nachholspiel, 14. Spieltag: Sportfreunde Siegen - SC Freiburg 1:0 (0:0)

Döring trifft zum Sieg

Bei den Sportfreunden Siegen stellte Trainer Jan Kocian sein Team im Vergleich zum 2:2 gegen Alemannia Aachen auf einer Position um: Weikl spielte für Spizak (Gelb-Sperre). Auf Seiten Freiburgs gab es nach dem 2:2 gegen Hansa Rostock zwei personelle Änderungen: Aogo kehrte nach abgesessener Gelb-Sperre wieder in die Abwehr zurück und verdrängte Baltes. SC-Coach Volker Finke musste zudem auf seinen angeschlagenen Kapitän Iashvili (Wadenprobleme) verzichten. Für den Georgier spielte Kruppke.


Die aktuelle Tabelle


Beide Teams gingen die Partie im Leimbachstadion verhalten an. Freiburg präsentierte sich ballsicherer und versuchte mit frühem Pressing, die Kontrolle über das Spiel zu erlangen. Siegen produzierte zunächst einige Fehler im Offensivspiel und kam nur selten vor das Tor von SC-Keeper Walke.

Nach einer Viertelstunde wurde das Kocian-Team mutiger, glich die spielerischen Nachteile mit großer Kampf- und Laufbereitschaft aus erarbeitete sich erste Chancen. Doch Bettenstaedt und Weikl verpassten nach 19 Minuten.

Freiburg blieb in der Folgezeit aber das aktivere Team, allerdings fehlte im Angriff zunächst die Durchschlagskraft. Nach einer halben Stunde erhöhte der Aufstiegsaspirant aber die Schlagzahl und kam auch gleich zu guten Einschussmöglichkeiten. Die bis dato besten Chancen vergaben Tanko in der 32. Minute, als er aus 14 Metern weit über das Tor schoss, sowie Coulibaly nach 37 Minuten, der seinen Meister in Masic fand. Siegen geriet mit zunehmender Spieldauer immer mehr unter Druck und konnte mit dem 0:0 zur Pause mehr als zufrieden sein. Wenn auch Lintjens SC-Keeper Walke bei der einzigen zwingenden Aktion der Sportfreunde in der 39. Minute zu einer Glanzparade zwang.

Bei den Siegenern musste Reina in der Kabine bleiben, für den 33-Jährigen kam Döring. Das Kocian-Team konnte die Partie nun wieder offener gestalten. Bei einsetzenden Schneeregen konnte das Kocian-Team seine Kampfkraft besser in die Waagschale werfen. Freiburg blieb zwar weiterhin die bessere Mannschaft, doch die Breisgauer taten sich nun schwer, Chancen zu erarbeiten.

So verstrich die Zeit ohne große Höhepunkte. Mit zunehmender Spieldauer mussten beide Teams dem aufgeweichten Boden Tribut zollen. Spielerisch ging nicht mehr viel, nur noch Standardsituationen sorgten für Gefahr. Und in der 83. Minute wurden die Freiburger für ihre fahrlässige Chancenverwertung bestraft: Ein Freistoß von Dama wird von der Freiburger Mauer abgefälscht, Döring kommt noch mit dem linken Fuß ran und leitet den Ball unhaltbar für Walke zum 1:0 ins Freiburger Netz.

Tore und Karten

1:0 Döring (83', Dama)

Siegen

Masic 3 - Dosek 3, Bäcker 3, Barletta 3, Dama 3,5 - Weikl 3,5 , Nemeth 3 , G. Melkam 2,5 , Lintjens 3 - Reina 5 , Bettenstaedt 3

Freiburg

Walke 3 - Ibertsberger 3, Mohamad 4 , Olajengbesi 3, Aogo 3,5 - Riether 3 , Antar 2,5, Coulibaly 3,5 - Kruppke 4 , Tanko 4 , Koejoe 4,5

Schiedsrichter-Team

Michael Sahler Mutterstadt

2,5
Spielinfo

Stadion

Leimbachstadion

Zuschauer

7.760

Die Sportfreunde Siegen gewannen äußerst glücklich mit 1:0 über den SC Freiburg und konnten sich im Kampf gegen den Abstieg etwas Luft verschaffen. Die Breisgauer waren das spielerisch bessere Team, verpassten jedoch bei etlichen guten Chancen eine vorzeitige Entscheidung. Dadurch missglückte dem SCF die Rückkehr auf die Aufstiegsränge.