Dortmund: "Hopp Schwyz" bei der Borussia?

BVB: Lichtsteiner-Wechsel würde Sinn ergeben

Stephan Lichtsteiner

Bei Juve nicht immer erste Wahl: Stephan Lichtsteiner. imago

Tuttosport in Italien und die Schweizer Zeitung Blick berichteten schon am Wochenende davon, dass Lichtsteiner mit dem BVB in Verbindung gebracht wird.

Fakt ist bisher aber nur, dass der Außenverteidiger bei Juventus Turin aufhört. Nach kicker-Informationen hat er noch bei keinem anderen Verein unterschrieben, auch in Dortmund nicht. Bisher soll es weder eine schriftliche noch eine mündliche Vereinbarung mit der Borussia geben.

Gleichwohl wäre der ablösefreie Lichtsteiner eine Verpflichtung, die dem Anforderungsprofi komplett entsprechen - und deshalb Sinn ergeben würde. Der Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft gilt als ausgesprochen schlauer Fußballer, als Mentalitätsspieler, er besitzt Ausstrahlung und trägt offenbar das Titel-Gen in sich: In seinen sieben Jahren bei Juventus Turin wurde Lichtsteiner sechsmal Meister in Italien und gewann viermal den Pokal.

Auch in dieser Saison kann der Schweizer das Double mit Juventus holen - am Mittwoch steigt das Pokalfinale gegen Milan, am Sonntag kann sich die Alte Dame erneut zum Meister krönen.

Lichtsteiners Alter, er ist 34 Jahre alt, stellt keinen Hinderungsgrund dar. Dortmund wird dem neuen Kader bewusst mehr Erfahrung und Routine beimischen. Außerdem könnte sich Lichtsteiner auf der rechten Seite eine Planstelle mit Lukasz Piszczek teilen.

Mit seinen bald 33 Jahren verkörpert der Pole auf seiner Position immer noch hohe Qualität, nur ist er nach zwei Hüft-Operationen nicht mehr Lage, 40 oder mehr Pflichtspiele in einer Saison zu absolvieren.

Thomas Hennecke

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