2. Bundesliga 2005/06, 1. Spieltag
13:23 - 21. Spielminute

Tor 0:1
Rische
Rechtsschuss
Braunschweig

14:21 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Cottbus)
Aidoo
für Szelesi
Cottbus

14:22 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Cottbus)
Schuppan
für Rost
Cottbus

14:27 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Heun
für Kuru
Braunschweig

14:34 - 76. Spielminute

Tor 1:1
Berhalter
Foulelfmeter,
Linksschuss
Vorbereitung Kioyo
Cottbus

14:40 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Jülich
für Rische
Braunschweig

14:47 - 89. Spielminute

Tor 2:1
Kioyo
Rechtsschuss
Vorbereitung Schuppan
Cottbus

FCE

BRA

1. Spieltag, Energie Cottbus - Eintracht Braunschweig 2:1 (0:1)

Kioyo schafft noch den Siegtreffer

Cottbus-Neuzugang Kioyo (hier gegen Amedick) schaffte noch die Wende gegen Braunschweig.

Cottbus-Neuzugang Kioyo (hier gegen Amedick) schaffte noch die Wende gegen Braunschweig. Kicker

Bei Energie Cottbus waren die Neuzugänge McKenna, Kioyo, Radu und Sidney in der Anfangself mit an Bord. Nicht aufgelaufen war dagegen Mokhtari, der sich kurzfristig krankmeldete. Er sei "psychisch nicht in der Lage" aufzulaufen, teilte er den Trainern kurz vor der Partie mit. Der gebürtige Marokkaner wollte den Verein in der Sommerpause verlassen, hatte jedoch keine Freigabe erhalten. Für ihn rutschte Szelesi in die Startelf.


Der 1. Spieltag im Überblick


Trainer Michael Krüger von Aufsteiger Braunschweig setzte beim Auftaktmatch auf die Neulinge Brinkmann und Caruso sowie im Sturm auf Kuru, in der vergangenen Saison Torschützenkönig der Regionalliga Nord.

In der Anfangsphase hatten die Lausitzer mehr vom Spiel und drängten auf ein frühes Tor. Die erste große Torchance des Spiels hatten jedoch die Braunschweiger: Kurus Kopfball ging ganz knapp am rechten Torpfosten vorbei.

In der Folge war Energie zwar zunächst weiter Spiel bestimmend, konnte das hohe Anfangstempo jedoch nicht durchhalten und der Aufsteiger erwies sich zunehmend als gleichwertiger Gegner. In der 22. Minute ging Braunschweig dann sogar in Führung: Siegert flankte nach innen, Sidneys Kopfball-Abwehr ging völlig daneben und landete bei Rische. Der ließ sich die Chance nicht entgehen und traf genau ins Eck.

Nun geriet die Sander-Elf etwas aus dem Konzept, tat sich im Spielaufbau gegen die früh störenden Braunschweiger schwer. Eine Ausgleichschance wollte vor der Pause nicht mehr gelingen.

Auch nach der Pause wollte den Cottbusern der entscheidende Gegenschlag zunächst nicht gelingen. Die Eintracht stand in der Defensive sicher und ließ kaum Tormöglichkeiten zu, lauerte ihrerseits auf Konter. Nur in der 54. Minute gab es so etwas wie Gefahr vor dem Tor der Krüger-Elf: Kioyo nahm im Strafraum ein Zuspiel volley, der Ball ging jedoch über das Tor.

Etwa ab der 60. Minute erhöhten die Hausherren dann den Druck: In der 66. Minute ging ein Schuss von Kioyo unter die Latte und prallte von dort ins Feld zurück. In der 77. Minute wurden die Ausgleichsbemühungen Energies schließlich doch noch belohnt: Grimm brachte Kioyo im Strafraum zu Fall. Den fälligen Strafstoß verwandelte Berhalter sicher. Stuckmann ahnte zwar die Ecke, war jedoch chancenlos.

In der Schlussphase wurde das Spiel somit noch einmal spannend. Eintracht war zunehmend auf Ergebnissicherung bedacht, Cottbus warf noch einmal alles nach vorne – und wurde mit Kioyos Siegtreffer kurz vor dem Abpfiff noch belohnt.

Tore und Karten

0:1 Rische (21', Rechtsschuss)

1:1 Berhalter (76', Foulelfmeter, Linksschuss, Kioyo)

2:1 Kioyo (89', Rechtsschuss, Schuppan)

Cottbus

Piplica 3 - Schöckel 3,5, V. da Silva 4,5, Berhalter 4 , Sidney 4 - McKenna 4, Szelesi 4,5 , Rost 4,5 , Gunkel 3,5 - Se. Radu 4,5, Kioyo 2

Braunschweig

Stuckmann 3 - Siegert 4, Amedick 4, Grimm 5 , Tauer 4 - Brinkmann 4 , D. Graf 3,5, Celikovic 4, Caruso 4,5 - Rische 3,5 , Kuru 4,5

Schiedsrichter-Team

Georg Schalk Augsburg

2,5
Spielinfo

Stadion

Stadion der Freundschaft

Zuschauer

12.600

Nach einem etwas überraschenden Führungstreffer des Aufsteigers geriet Energie Cottbus lange Zeit aus dem Konzept. Erst nach rund einer Stunde Spielzeit fing sich die Mannschaft wieder und gegen einen keineswegs enttäuschenden Aufsteiger gelang doch noch die Wende.