20:07 - 5. Spielminute

Tor 0:1
Juan
Kopfball
Vorbereitung B. Schneider
Leverkusen

20:24 - 23. Spielminute

Gelbe Karte (Hertha)
K.-P. Boateng
Hertha

20:29 - 27. Spielminute

Tor 0:2
Berbatov
Kopfball
Vorbereitung Barnetta
Leverkusen

20:31 - 28. Spielminute

Tor 0:3
Berbatov
Rechtsschuss
Vorbereitung Freier
Leverkusen

20:33 - 29. Spielminute

Gelbe Karte (Leverkusen)
Freier
Leverkusen

20:44 - 41. Spielminute

Tor 1:3
Marcelinho
Linksschuss
Vorbereitung Pantelic
Hertha

20:47 - 45. Spielminute

Gelbe Karte (Hertha)
Neuendorf
Hertha

21:22 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Babic
für Freier
Leverkusen

21:24 - 63. Spielminute

Tor 1:4
Ramelow
Kopfball
Vorbereitung Barnetta
Leverkusen

21:28 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Castro
für Barnetta
Leverkusen

21:30 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Madlung
für Chahed
Hertha

21:36 - 76. Spielminute

Tor 1:5
B. Schneider
Rechtsschuss
Vorbereitung Stenman
Leverkusen

21:39 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Leverkusen)
Roque Junior
für Juan
Leverkusen

21:41 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Dárdai
für Cairo
Hertha

21:42 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Okoronkwo
für K.-P. Boateng
Hertha

BSC

LEV

Bundesliga

Eiskalte Leverkusener bleiben auf Europa-Kurs

32. Spieltag, Hertha BSC - Bayer Leverkusen 1:5 (1:3)

Eiskalte Leverkusener bleiben auf Europa-Kurs

Hertha-Coach Falko Götz musste im "Endspiel" um UEFA-Cup-Rang fünf Abwehrchef van Burik ersetzen, der sich beim 2:2 in Mönchengladbach einen Muskelfaserriss zuzog. Da auch Bastürk (Oberschenkelverhärtung) nicht rechtzeitig fit wurde, rückten mit Neuendorf und Cairo zwei Neue in die Startformation. Die Gäste aus Leverkusen reisten ohne Personalsorgen in die Hauptstadt. Trainer Michael Skibbe vertraute entsprechend der Elf, die beim 2:0 in Hamburg bereits den fünften Sieg in Serie einfuhr.


Der 32. Spieltag im Überblick


Spieler des Spiels
Leverkusen

Juan Abwehr

1,5
Spielnote

2,5
Tore und Karten

0:1 Juan (5', Kopfball, B. Schneider)

0:2 Berbatov (27', Kopfball, Barnetta)

0:3 Berbatov (28', Rechtsschuss, Freier)

1:3 Marcelinho (41', Linksschuss, Pantelic)

1:4 Ramelow (63', Kopfball, Barnetta)

1:5 B. Schneider (76', Rechtsschuss, Stenman)

Hertha
Hertha

Fiedler 4 - Chahed 4,5 , Friedrich 5,5, Fathi 6, Gilberto 3,5 - N. Kovac 4, K.-P. Boateng 3 , Marcelinho 3,5 , Cairo 5 , Neuendorf 4 - Pantelic 4

Leverkusen
Leverkusen

Butt 3 - Fritz 4, Juan 1,5 , Nowotny 4, Stenman 3,5 - Ramelow 3 , Rolfes 4,5, B. Schneider 2,5 , Freier 3,5 , Barnetta 3 - Berbatov 2

Schiedsrichter-Team
Dr. Markus Merk

Dr. Markus Merk Otterbach

2
Spielinfo

Stadion

Olympiastadion

Zuschauer

51.324

Ein Sieg gegen den direkten Konkurrenten um Platz fünf musste im Heimspiel das Ziel für die Götz-Elf sein. So begannen die Berliner auch betont engagiert und lauffreudig, wurden aber kalt erwischt. Noch keine fünf Minuten waren gespielt, als Schneider eine Ecke nach innen zirkelte und Juan sich in der Luft gegen den strauchelnden Friedrich durchsetzen konnte. Unhaltbar für Fiedler schlug das Leder zur Bayer-Führung ein. Die Berliner mussten in der Folge zunächst diesen Schock verdauen. Gegen tief stehende Leverkusener bemühten sich die Hausherren zwar, blieben aber zu brav und ideenlos. Ganz anders die Rheinländer, die sich bietende Chancen kompromisslos nutzten. Eine Kopie des 0:1 mit neuen Hauptdarstellern führte zum zweiten Treffer: Barnetta trat die Ecke von rechts herein, Berbatov schüttelte Fathi ab und nutzte die Kopfballmöglichkeit (27.). Nur rund 60 Sekunden später stand wieder der Bulgare im Mittelpunkt, als der Torjäger von Freier eingesetzt wurde und frei vor Fiedler seinen 18. Saisontreffer erzielte. Hertha schien am Boden und zeigte Nerven. Bedrängt von Berbatov passte Fathi ungenau zurück zu Fiedler, der in höchster Not das Leder mit den Händen stoppte. Den folgenden indirekten Freistoß aus 14 Metern setzte Berbatov aber deutlich über das Tor (37.) – die einzige vergebene Torchance Bayers im ersten Durchgang. Doch die Berliner stemmten sich Ende der ersten Hälfte gegen das drohende Debakel. Schüsse von Pantelic (38.) und Marcelinho (41.) hielt Butt zunächst sicher. Doch nach erfolgreichem Zusammenspiel der beiden Offensivspieler zappelte das Leder im Gäste-Netz. Boateng schickte Pantelic steil, der den herauseilenden Butt locker umlief und vor das leere Tor passte. Mit vollem Körpereinsatz drückte Marcelinho bedrängt von Juan und Nowotny die Kugel über die Linie (41.). Boateng hätte durch einen Fernschuss (44., Butt hielt) und einen Kopfball (45.+2, Freier rettete auf der Linie) noch vor der Pause weiter verkürzen können. Mit dem Elan, den die Hausherren gegen Ende des ersten Durchgangs an den Tag legten, kamen die Herthaner auch aus der Kabine. Neuendorf (48.) und Cairo (50.) hatten bereits vergeben, als Pantelic allein auf Butt zulief und mit seinem Flachschuss am Keeper scheiterte (55.). Die Hauptstädter ließen sich jedoch nicht entmutigen, nach Kovacs Kopfball musste mit Schneider zum zweiten Mal ein Leverkusener auf der Linie retten (61.). Eiskalt spielten die Leverkusener ihre große Stärke aus: die Chancenverwertung. Nach Pass von Barnetta stand Ramelow frei vor Fiedler. Im ersten Versuch scheiterte der Defensivspezialist noch am Schlussmann, nutzte aber den Abpraller per Kopf zum 4:1 (63.). Durch den vierten Gegentreffer ließ auch bei den stets bemühten Berlinern der Glaube an einen Erfolg nach. Bayer setzte nur punktuell auf Angriff, dann aber umso erfolgreicher. Als sich Stenman einmal mit einschaltete, passte der Schwede von links auf Schneider, der ungestört aus elf Metern zum 5:1 einschoss (76.). Damit war die Partie natürlich endgültig entschieden. Höhepunkt der Schlussphase war das Comeback von Leverkusens Roque Junior, der nach langer Verletzungspause noch gut zehn Minuten mitwirkte und den hohen Erfolg bejubeln durfte. Dank einer phantastischen Chancenverwertung kommt Bayer Leverkusen in Berlin zu einem 5:1-Sieg, dem sechsten "Dreier" in Folge. Bei nun fünf Punkten Vorsprung auf Hertha BSC sind die Rheinländer vom UEFA-Pokal-Platz fünf kaum noch zu verdrängen. Die Berliner enttäuschten nicht, konnten aber die sich bietenden Möglichkeiten nicht nutzen.