Bundesliga 2005/06, 31. Spieltag
15:42 - 12. Spielminute

Gelbe Karte
Vasoski
Frankfurt

16:10 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
Meißner
Stuttgart

16:16 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Tomasson
Stuttgart

16:38 - 49. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Cacau
für Meißner
Stuttgart

16:47 - 59. Spielminute

Tor 0:1
Meier
Kopfball
Vorbereitung Lexa
Frankfurt

16:50 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Tiffert
für Hitzlsperger
Stuttgart

16:50 - 62. Spielminute

Tor 0:2
Amanatidis
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Reinhard
Frankfurt

16:58 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Gomez
für Tomasson
Stuttgart

17:03 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Cha
für Reinhard
Frankfurt

17:13 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
C. Preuß
für Lexa
Frankfurt

VFB

SGE

31. Spieltag, VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt 0:2 (0:0)

Amanatidis sorgt für die Entscheidung

Coach Armin Veh, dessen Vertrag unter der Woche bis 2007 verlängert wurde, stellte sein Team im Vergleich zum 3:3 in Hannover auf zwei Positionen um. So rückte Meira nach einer Gelbsperre wieder ins Team, außerdem kam Beck zu seinem zweiten Bundesligaspiel. Magnin und Tiffert mussten auf der Bank Platz nehmen.

Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel brachte nach dem torlosen Remis gegen Mainz lediglich Reinhard für Cha.


Der 31. Spieltag im Überblick


Beide Mannschaften hatten in den Anfangsminuten Probleme. Das Mittelfeld wurde dicht zugestellt und es gab kaum Platz. Der VfB versuchte zwar das Spiel zu kontrollieren, kam gegen die defensiv stehenden Frankfurter aber kaum in Tornähe. Erst in der 14. Minute hatten die Schwaben eine nennenswerte Möglichkeit, die sich allerdings nach einer Standardsituation ergab. Nach einer Ecke von Hitzlsperger kam Meißner zu einer Kopfballgelegenheit, verfehlte das Tor jedoch knapp. Durch die Mitte war gegen die Funkel-Elf kein Durchkommen, als Tomasson mal über rechts kam, wurde es gleich gefährlich. Die Flanke des Dänen vors Tor war für seinen Landsmann Grönkjaer allerdings zu hoch (18.).

Viele Ballverluste des VfB brachten auch die Eintracht immer wieder ins Spiel. Allerdings rückten bei Ballbesitz die Mitspieler nicht konsequent nach, so dass die Spitzen häufig auf sich allein gestellt waren und sich in der Defensive des VfB festliefen. Die erste gute Möglichkeit ergab sich, als sich Lexa über die rechte Außenbahn bis zur Grundlinie durchsetzte und vors Tor flankte. Dort lauerte der Ex-Stuttgarter Amanatidis, dessen Kopfball aber weit am Gehäuse vorbei ging (28.). Wenig später ein schneller Konter der Heimelf, den entscheidenden Pass von Beck auf Tomasson konnte der Däne aber nicht kontrollieren und die Chance war dahin (30.).

Insgesamt agierten die Gäste aber sehr konzentriert und zogen sich bei Ballbesitz der Veh-Elf weit zurück. Der dichten Abwehrreihe hatte der VfB bis zur Pause nichts mehr entgegenzusetzen, es fehlte sowohl an Ideen als auch am konsequenten Zug zum Tor. Bei den Hessen sorgte vor allem Amanatidis immer wieder für Gefahr, im Abschluss zeigte sich der Grieche aber zu harmlos.

Ohne personelle Veränderungen startete die zweite Spielhälfte. Aber schon nach vier Minuten wurde es Trainer Armin Veh zu bunt und er brachte mit Cacau einen weiteren Stürmer, Meißner musste gehen (50.). Der Brasilianer hatte gleich die beste Möglichkeit. Eine Ecke von Hitzlsperger nahm der Brasilianer direkt ab, der Ball sprang aber nur an die Unterkante der Latte (54.). Dies schien der Weckruf zu sein. Der VfB jetzt deutlich engagierter, doch dann schlug Frankfurt unvermittelt zu, die erste Aktion nach der Pause führte gleich zum Treffer: Lexa flankte von der rechten Außenbahn scharf an den Fünfmeterraum, dort setzte sich Meier gegen Meira und Hinkel durch und nickte unhaltbar für Keeper Hildebrand ein (59.). Stuttgart war nach dem Gegentreffer noch unsortiert, als Delpierre im Strafraum Reinhard zu Fall brachte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Amanatidis sicher in die rechte Ecke (62.).

Frankfurt überließ fortan weite Teile des Spielfeldes den Schwaben, die weiterhin bemüht waren, an der vielbeinigen Frankfurter Abwehr aber ein ums andere Mal scheiterten. Nach einem Pass von Hinkel kam Gomez aus 17 Metern zum Schuss, die Kugel ging knapp daneben. Auf der anderen Seite blieben die Gäste durch Konter gefährlich, so setzte Meier einen Schuss aus 20 Metern an die Latte (83.). Ein Konter über Meier und Amanatidis wurde zu lässig vorgetragen und Hildebrand konnte retten (85.).

Spieler des Spiels

Alexander Meier Sturm

2
Spielnote

4
Tore und Karten

0:1 Meier (59', Kopfball, Lexa)

0:2 Amanatidis (62', Foulelfmeter, Rechtsschuss, Reinhard)

Stuttgart

Hildebrand 3 - Hinkel 4,5, Fernando Meira 4, Delpierre 5, Beck 3,5 - Soldo 4, Meißner 4 , Grönkjaer 4,5, Hitzlsperger 5 - Ljuboja 5, Tomasson 5

Frankfurt

Nikolov 3 - Russ 4, Cimen 3, Vasoski 3 - Ochs 3,5, Huggel 3, Spycher 3,5, Meier 2 - Lexa 3 , Reinhard 3,5 , Amanatidis 2

Schiedsrichter-Team

Wolfgang Stark Ergolding

1
Spielinfo

Stadion

Gottlieb-Daimler Stadion

Zuschauer

56.000 (ausverkauft)

Mit dem vierten Auswärtssieg der Saison gelang den Frankfurtern ein wichtiger Schritt im Kampf um den Klassenerhalt. Die Hessen überzeugten mit einer guten Defensivleistung und einem Doppelpack in drei Minuten durch Meier und Amanatidis gegen einmal mehr harmlose Stuttgarter. Der VfB verabschiedet sich damit endgültig aus dem Rennen um die UEFA-Cup-Plätze.