Bundesliga 2005/06, 26. Spieltag
18:18 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Küntzel
Bielefeld

18:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Bielefeld)
Kobylik
für Djalovic
Bielefeld

18:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Bielefeld)
R. Pinto
für Küntzel
Bielefeld

18:36 - 47. Spielminute

Gelbe Karte
Kauf
Bielefeld

18:51 - 61. Spielminute

Tor 1:0
Pantelic
Kopfball
Vorbereitung Chahed
Hertha

18:59 - 70. Spielminute

Gelbe Karte
K.-P. Boateng
Hertha

19:02 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
N. Kovac
für K.-P. Boateng
Hertha

19:03 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Bielefeld)
Masmanidis
für Korzynietz
Bielefeld

19:08 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Cairo
für Pantelic
Hertha

19:18 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Neuendorf
für Marcelinho
Hertha

19:19 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Neuendorf
Hertha

BSC

BIE

26. Spieltag, Hertha BSC - Arminia Bielefeld 1:0 (0:0)

Hertha quält sich zum Erfolg

Hertha-Trainer Falko Götz sah nach dem 3:0-Sieg in Bremen keine Veranlassung, seine Startelf zu verändern. Auch der unter der Woche angeschlagene Friedrich wurde rechtzeitig fit, das lädierte Gelenk wurde durch einen festen Tapeverband stabilisiert. Thomas von Heesen schenkte exakt der Bielefelder Elf das Vertrauen, die in der Vorwoche ein 1:0 gegen Leverkusen erzielte.


Der 26. Spieltag im Überblick


Spieler des Spiels

Marko Pantelic Sturm

3
Spielnote

5
Tore und Karten

1:0 Pantelic (61', Kopfball, Chahed)

Hertha

Fiedler 3 - Friedrich 3, van Burik 3, Fathi 3 - Chahed 3, O. Schröder 3,5, K.-P. Boateng 4,5 , Bastürk 4, Gilberto 5 - Marcelinho 5 , Pantelic 3

Bielefeld

Hain 3 - Korzynietz 4,5 , Westermann 4, Marcio Borges 3,5, Schuler 4 - Kauf 4 , M. Fink 4, Küntzel 5 , F. Vata 5 - Djalovic 5 , Zuma 4,5

Schiedsrichter-Team

Markus Schmidt Stuttgart

2,5
Spielinfo

Stadion

Olympiastadion

Zuschauer

32.656

Vom Anpfiff weg bemühte sich Hertha BSC, an die Vorstellung aus dem Spiel in Bremen anzuknüpfen. Gegen die gut gestaffelten Gäste taten sich die Berliner aber schwer, zu klaren Möglichkeiten zu kommen. Marcelinho hatte die beste Chance der Anfangsphase, als er vor dem mehr als 30 Meter aus seinem Tor geeilten Hain am Ball war, den schnellen Schuss aber verzog (4.). Das war aber auch schon für lange Zeit die größte Tormöglichkeit. Lediglich Schröder, der eine zu kurze Kopfballabwehr aus 18 Metern per Dropkick nur knapp über das Tor beförderte, ließ die Zuschauer noch einmal aufschrecken (13.). Die Partie verflachte zusehends. Die Berliner bemühten sich zwar sichtlich, das Abwehrbollwerk der Ostwestfalen mit schnellem Direktspiel zu überwinden, ließen aber den letzten Zug zum Tor vermissen. Die Arminen standen hinten sicher, in der Vorwärtsbewegung blieben sie aber allzu harmlos. Von schnellen Bielefelder Kontern über die Außen Vata und Küntzel oder die Spitze Zuma war im ersten Durchgang nichts zu sehen. So plätscherte die Partie dahin, ehe die Akteure, begleitet von Pfiffen der 32656 Zuschauer, zur Halbzeitpause in die Kabinen entschwanden. Mit neuem Personal belebte Thomas von Heesen zur zweiten Hälfte das Offensivspiel. Pinto und Kobylik kamen für Küntzel sowie Dalovic in die Partie und nahmen fortan die Außenpositionen im Mittelfeld ein. Vata rückte neben Zuma in den Sturm. Die Gäste wurden auch prompt aktiver, ohne allerdings das von Fiedler gehütete Tor in Bedrängnis zu bringen. Die Götz-Elf präsentierte sich auch nach der Pause unverändert, zu ideenlos und fehlerbehaftet zeigte sich der Hauptstadtklub. So waren die Berliner auf Unterstützung der Gäste angewiesen. Kurz nachdem Bastürk einen Kopfball noch knapp über das Tor gesetzt hatte (60.) nahm Chahed einen Querschläger im Spielaufbau der Bielefelder auf. Der 22-Jährige hob den Ball hoch und weit in den Sechzehner, wo Pantelic in die Vorlage sprintete und per Kopf aus zehn Metern zum 1:0 traf (61.). Auch durch das Tor änderte sich nichts am Spielverlauf. Thomas von Heesen nutzte die dritte Wechselmöglichkeit, um mit Masmanidis noch einen dritten frischen Offensiven zu bringen, die Wirkung blieb allerdings aus. Ohne Torgefahr heraufzubeschwören, ließ Bielefeld auch die letzten Minuten verstreichen. In einer Partie, die über die gesamte Spielzeit arm an Höhepunkten war, blieb es somit beim verdienten Heimsieg der Berliner. In einer durchwachsenen Partie konnte Hertha BSC nach dem Auswärtserfolg in Bremen nachlegen. Mit nunmehr 36 Punkten haben die Berliner punktgleich mit dem VfB Stuttgart auf Rang fünf beste Aussichten auf einen UEFA-Pokal-Platz. Bielefeld bewegt sich mit 30 Zählern hingegen im Niemandsland der Tabelle.