Bundesliga 2005/06, 7. Spieltag
17:40 - 10. Spielminute

Tor 1:0
Tomasson
Rechtsschuss
Vorbereitung Ljuboja
Stuttgart

17:40 - 10. Spielminute

Gelbe Karte
Tomasson
Stuttgart

18:31 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Grönkjaer
für Cacau
Stuttgart

18:31 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Bellinghausen
für Seitz
K'lautern

18:56 - 70. Spielminute

Spielerwechsel
Gomez
für Ljuboja
Stuttgart

18:58 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Mikic
für Göktan
K'lautern

19:02 - 76. Spielminute

Gelbe Karte
Mikic
K'lautern

19:09 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Zandi
für Mettomo
K'lautern

VFB

FCK

7. Spieltag, VfB Stuttgart - 1. FC Kaiserslautern 1:0 (1:0)

Tomasson trifft zum ersten Heimsieg

Gleich vier Umstellungen nahm VfB-Coach Giovanni Trapattoni im Vergleich zur 1:2 -Heimniederlage gegen den Hamburger SV vor: Stranzl, Tiffert, Gentner und Ljuboja spielten für Hinkel, Hitzlsperger, Meißner und Grönkjaer. Beim 1. FC Kaiserslautern brachte Trainer Michael Henke nach dem 0:2 gegen den FSV Mainz zwei neue Spieler: Blank verdrängte Wenzel und Seitz ersetzte den gesperrten Sforza.


Der 7. Spieltag im Überblick


Dem VfB Stuttgart war das Bemühen um Wiedergutmachung bei den eigenen Fans von Beginn an anzumerken. Die Schwaben ergriffen zunächst die Initiative, Kaiserslautern sah sich in die Defensive gedrängt. Obwohl bei der Elf von Trapattoni längst nicht alles klappte, gehörte ihr die Anfangsphase. Und Torhüter Hildebrand war Ausgangspunkt des Führungstreffers in der zehnten Minute: Nach einem langen Abschlag des Nationalkeepers verlängerte Ljuboja per Kopf, Tomasson schaltete am schnellsten und überlupfte FCK-Schlussmann Macho zum 1:0.

Der VfB Stuttgart blieb auch in der Folgezeit das aktivere Team. Kaiserslautern verstärkte zwar nun die Angriffsbemühungen, blieb dabei aber zumeist harmlos. Bis auf einen Schuss von Göktan nach 25 Minuten, der eine sichere Beute von Hildebrand wurde, brachte das Henke-Team im Sturm nichts zustande.

Doch auch die Schwaben konnten im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit nicht überzeugen. Das Angriffsspiel war von vielen Fehlern und Ungenauigkeiten geprägt. Lediglich Ljuboja sorgte nach einem zu kurz abgewehrten Eckball mit einem Volleyschuss für Gefahr, ansonsten herrschte hüben wie drüben in Tornähe wenig Betrieb. Mit zunehmender Spieldauer verflachte die Partie immer mehr, die Verunsicherung war beiden Teams anzumerken. So ging es mit der knappen Führung für den VfB in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel reagierten beide Trainer auf den doch etwas müden Auftritt ihrer Mannschaften: Bei den Stuttgartern kam Grönkjaer für Cacau, FCK-Coach Henke verhalf Bellinghausen zum Bundesligadebüt und nahm Seitz raus.

Der Beginn des zweiten Abschnitts gehörte den Pfälzern, der VfB zog sich etwas zurück und wartete erstmal ab. Doch die Lauterer schafften es erneut nicht, die VfB-Abwehr in Verlegenheit zu stürzen. Die Schwaben standen nun in der Defensive sicher, Grönkjaer belebte gegenüber Cacau in der ersten Halbzeit das Angriffsspiel. Allerdings blieb auch der VfB-Sturm nur ein laues Lüftchen, zu langsam und statisch wurden die Angriffe vorgetragen. So blieben Torraumszenen weiterhin aus, dagegen nahm die Fehlerquote auf beiden Seiten zu.

In der 74. Minute blieb den Zuschauern der Torschrei allerdings im Halse stecken: Tomasson löste sich geschickt und lief alleine auf Macho zu. Der Däne scheiterte mit seinem Schuss aber am glänzend reagierenden FCK-Keeper, der per Fußreflex zum Eckball klären konnte. Dies sollte aber auch der einzige Aufreger in der Schlussphase bleiben. Zwar wechselte Henke noch Zandi für Mettomo ein, doch die Schlussoffensive der Lauterer blieb ohne Erfolg. Der VfB hatte keine Mühe, den knappen Erfolg über die Zeit zu bringen.

In einem schwachen Bundesligaspiel siegte der VfB Stuttgart mit 1:0 über den 1. FC Kaiserslautern und konnte somit den ersten "Dreier" der Saison vor eigenem Publikum feiern. Kaiserslautern rutscht dagegen nach dem guten Saisonstart nach der zweiten Niederlage in Folge in der Tabelle weiter nach unten ab.