Bundesliga 2005/06, 5. Spieltag
16:05 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Fernando Meira
Stuttgart

16:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Meißner
für Gentner
Stuttgart

16:41 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Grönkjaer
Stuttgart

16:55 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Gomez
für Ljuboja
Stuttgart

16:55 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Geißler
für Ruman
Mainz

16:55 - 68. Spielminute

Gelbe Karte
Soldo
Stuttgart

17:03 - 76. Spielminute

Tor 0:1
Tomasson
Linksschuss
Vorbereitung Gerber
Stuttgart

17:05 - 77. Spielminute

Tor 1:1
Noveski
Kopfball
Vorbereitung Geißler
Mainz

17:07 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Gerber
Stuttgart

17:07 - 80. Spielminute

Spielerwechsel
Jovanovic
für Romulo
Mainz

17:14 - 88. Spielminute

Tor 1:2
Gomez
Linksschuss
Stuttgart

17:16 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Stranzl
für Grönkjaer
Stuttgart

17:16 - 90. Spielminute

Spielerwechsel
Zidan
für A. da Silva
Mainz

M05

VFB

5. Spieltag, FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart 1:2 (0:0)

Gomez beschert dem VfB den ersten Sieg

Nach dem ersten Auftritt im UEFA-Cup beim 0:0 -Unentschieden in Sevilla stellte FSV-Trainer Jürgen Klopp seine Mannschaft auf zwei Positionen um. Weigelt kehrte nach einer Verletzung zurück in die Abwehrkette, dafür musste Rose den Platz räumen. Und für Pekovic kam Babatz in die Startelf.

Der zuletzt wegen seiner häufigen Rotationen bei der Aufstellung in die Kritik geratene VfB-Coach Giovanni Trapattoni veränderte sein Team nach dem mühsamen 2:0 -Sieg im UEFA-Cup gegen NK Domzale erneut auf drei Positionen. Diesmal musste bei den Schwaben Stranzl, Magnin und Meißner zuschauen, während Hinkel, Gerber und Hitzlsperger von Beginn an ran durften.


Der 5. Spieltag im Überblick


Nach einer Ecke für Mainz zeigte Hitzlsperger eine erste Unsicherheit mit einer unsauberen Abwehr, die bei da Silva landete, der aus 18 Metern aber das Tor verfehlte (4.). Im Gegenzug kamen die Stuttgarter durch einen abgefälschten Ball von Ljuboja zu einem ersten Torschuss, aber Torhüter Dimo Wache machte sich lang und lenkte den Ball am Pfosten vorbei (5.). Auf der anderen Seite setzte sich Thurk über die linke Seite mit einem schönen Solo durch, traf aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz (12.).

Mainz war in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft und Stuttgart hatte insbesondere im Spielaufbau Probleme. Aber auch für die Klopp-Elf war an der Strafraumgrenze Schluss, so dass in der ersten halben Stunde kaum Torraumszenen im Stadion am Bruchweg zu sehen waren. Als es Mainz über den linken Flügel mit einer hohen Flanke versuchte, setzte sich Romulo im Kopfballduell gegen Grönkjaer durch, köpfte aber übers Tor (31.). Wenig später war es der agile Thurk, der Meira zu einem Foul an der Strafraumgrenze zwang. Der Freistoß von Babatz landete dann in der Mauer der Schwaben (35.). Die Mainzer forcierten vor der Halbzeitpause ihre Angriffsbemühungen und drängten die Stuttgarter zusehends in die Defensive. Nach einer Ecke herrschte große Verwirrung in der Stuttgarter Abwehr, bis der Ball schließlich bei Hitzlsperger landete, der den Ball aus der Gefahrenzone schießen konnte (40.).

Den besseren Start in die zweite Spielhälfte erwischten die Hausherren. Einen Fernschuss aus gut 20 Metern von Babatz lenkte Hildebrand mit den Fingerspitzen an die Querlatte (47.). Nur zwei Minuten später kam Thurk im Strafraum aus 15 Metern frei zum Schuss, erneut konnte der Schlussmann der Schwaben klären. Nach dem schwungvollen Beginn plätscherte das Spiel aber wieder vor sich hin. Die Trapattoni-Elf stand weiterhin tief in der eigenen Hälfte und kam in der Offensive zu keinen nennenswerten Aktionen. Als sich dann Fabian Gerber über die rechte Seite gegen die kompakte VfB-Abwehr durchsetzte, verpassten gleich drei Mainzer den Ball (67.). Eine Standardsituation sorgte für die nächste Möglichkeit für Mainz. Der Freistoß von da Silva verfehlte das Tor nur um Zentimeter.

Dann wurde es für 60 Sekunden kurios. Zunächst konnte Tomasson nach einem Freistoß von Meißner den Ball zur Führung für den VfB einschieben (76.). Im Gegenzug schoss Geißler einen Freistoß für Mainz und der völlig freistehende Noveski köpfte zum Unentschieden ein (77.). Etwas glücklich kam Stuttgart kurz vor Schluss durch Gomez zum Torerfolg. Abel und Friedrich waren sich nicht einig und der Stuttgarter schoss den Ball in den rechten Winkel (87.). Hitzlsperger hätte nach einem Konter die Führung sogar noch ausbauen können, der Ball flog aber übers Tor. Und kurz vor Abpfiff setzte Thurk einen Flachschuss knapp neben den Pfosten (90.).

In einer schwachen Partie gewinnt Stuttgart glücklich mit 2:1 durch ein spätes Tor von Gomez. Mainz war über 90 Minuten die aktivere Mannschaft, konnte sich gegen die kompakte VfB-Abwehr aber kaum durchsetzen und bleibt weiterhin ohne Punkt.