Kiez-Kicker vor Keller-Krimi gegen Fürth unter Druck

St. Paulis Coach Kauczinski: "Die Jungs brennen"

Markus Kauczinski

"Die Jungs wollen einfach nur noch raus und spielen": St. Paulis Trainer Markus Kauczinski. imago

Kauczinski kann es kaum noch erwarten und auch seinen Spielern geht es da nicht anders: "Das Warten zehrt natürlich", sagte der Trainer auf der Spieltags-Pressekonferenz. "Wir freuen uns auf das Spiel. Die Jungs brennen darauf, wollen einfach nur noch raus und spielen."

Nach den Krisen-Wochen mit der mageren Ausbeute von nur drei von 21 möglichen Punkten haben die Kiez-Kicker auch allen Grund für eine Wiedergutmachung. Nach dem 1:3 beim Jahn, der dritten Pleite in Serie, musste sich die Mannschaft den Fans stellen. "Wir haben uns am Zaun in Regensburg zurecht Schelte anhören müssen, aber dann habe ich auch den Schulterschluss gespürt", berichtet Kauczinski. Genau das sei "für die beiden Heimspiele sehr wichtig", denn "die Jungs brauchen die Unterstützung der Fans, auch wenn mal nicht alles gelingt". Die Devise des 48-Jährigen lautet vor dem Keller-Duell gegen die SpVgg deshalb: "Gemeinsam stemmen wir uns Fürth entgegen und wollen den Sieg holen."

Der Gegner ist eigentlich egal.

St. Paulis Coach Markus Kauczinski

Gerade am Millerntor müssen sich die Hamburger deutlich strecken: Erst 16 Tore bedeuten die schwächste Heim-Offensive der 2. Liga, gerade einmal 17 Punkte die drittschlechteste Heim-Bilanz (3/8/4). "Wir haben nun die Gelegenheit, alles wieder wettzumachen", meint Kauczinski, der mit Fürth auf das schlechteste Auswärts-Team trifft (1/5/9, 10:26 Treffer). "Wenn wir eine emotionale und disziplinierte Leistung zeigen, ist der Gegner eigentlich egal", so der FCSP-Coach.

Personell kehren die Verletzten Bernd Nehrig und Waldemar Sobota zurück, auch die angeschlagenen Jeremy Dudziak und Mats Möller Daehli stehen zur Verfügung. Lasse Sobiech und Johannes Flum sind noch fraglich. Definitiv ausfallen werden Sami Allagui und Cenk Sahin (beide Rot-Sperre).

cru