Planung im Aufstiegsfall

Stadionfrage: Kiel hofft auf Ausnahmegenehmigung

Das Holstein-Stadion in Kiel

Momentan Schauplatz von Zweitliga-Fußball: Die Heimstätte von Holstein Kiel. imago

Der TV-Sender "Sky" hatte berichtet, dass Holstein Kiel im Aufstiegsfall auf jeden Fall nicht im eigenen Stadion spielen dürfe. Grund dafür sei die Tatsache, dass das Stadion den Anforderungen nicht entspreche. Nun äußerte sich der Klub. "Tatsache ist, dass die KSV eine Lizenz für beide Ligen unter Auflagen erhalten und bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) eine Ausnahmegenehmigung beantragt hat, um auch in der 1. Liga im Holstein-Stadion spielen zu können. Eine Entscheidung darüber steht noch aus", heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

"Wir wissen, dass unser Stadion aktuell nicht erstligatauglich ist", sagte ein Klub-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Kiel hatte vergangene Woche die Lizenz für die 1. Bundesliga mit Auflagen und Bedingungen erhalten .

Holstein Kiel rangiert in der 2. Bundesliga momentan auf dem dritten Rang und wäre damit nach 34 Spieltagen für die Relegation qualifiziert. Erst im vergangenen Sommer war den Störchen der Aufstieg in die 2. Liga geglückt.

pau/dpa