3. Liga

Rehm kritisiert Passivität vor des Gegners Tor

Steinbach wirft Titelverteidiger Wiesbaden aus dem Pokal

Rehm kritisiert Passivität vor des Gegners Tor

Wiesbaden-Coach Rehm kritisiert die Passivität seiner Spieler vor dem gegnerischen Tor

Ist mit der aktuellen Form seiner Mannschaft alles andere als zufrieden: SVWW-Cheftrainer Rüdiger Rehm. imago

Am Dienstagabend unterlag der Drittligist aus Wiesbaden recht überraschend beim Regionalligisten TSV Steinbach mit 0:2 und schied aus dem Hessenpokal aus. Der TSV hingegen zog ins Finale ein und trifft dort auf Hessen Kassel.

Rüdiger Rehm, Cheftrainer des amtierenden Pokalsiegers, rotierte auf neun Positionen im Vergleich zum Heimspiel gegen Würzburg. Seine Startformation ließ der Coach allerdings nicht als alleinige Ausrede für das schlechte Abschneiden seiner Mannschaft gelten. Jeder müsse sich selbst hinterfragen, so der 39-Jährige im Interview mit dem vereinseigenen "Studio 26".

Trainersteckbrief Rehm

Rehm Rüdiger

Spielersteckbrief Funk

Funk Patrick

3. Liga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
SC Paderborn 07
70
2
1. FC Magdeburg
67
3
SV Wehen Wiesbaden
62

"Wir haben hinten zwei individuelle Böcke geschossen und waren nach vorne viel zu harmlos. Ich glaube, wir hatten keine einzige richtige Torchance", bemängelte Rehm und sein Schützling Patrick Funk gestand ein: "Wir sind völlig verdient ausgeschieden."

In Münster wollen wir kompakt stehen, agil sein und zielstrebig nach vorne spielen.

Wiesbaden-Coach Rüdiger Rehm

Nun soll unter allen Umständen, im Idealfall schon am kommenden Samstag bei Preußen Münster (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de), verhindert werden, dass die vorherige Sieges-Serie in eine Niederlagen-Serie umschwenkt.

"Jetzt heißt es wieder: Gut trainieren, hart arbeiten, den Kopf freikriegen und das Spiel abhaken. Wir sind aus dem Pokal raus, jetzt geht es nur noch um die Meisterschaft und da haben wir noch Einiges vor", forderte der SVWW-Trainer und blickte nach vorne: "Am Samstag in Münster wollen wir kompakt stehen, agil sein und zielstrebig nach vorne spielen. Nur Fußball im mittleren Drittel macht keinen Sinn."

Mit einem Dreier in Münster könnte der Tabellendritte aus Hessen vom Ausgang des zeitgleichen Topspiels zwischen dem 1. FC Magdeburg (2.) und dem Karlsruher SC (4.) profitieren. Sollte der KSC verlieren, könnte der SV Wehen den Relegationsplatz festigen. Sollte Magdeburg unterliegen, würde Wiesbaden auf Platz zwei vorrücken.

Und ein Unentschieden würde sogar dafür sorgen, dass (aufgrund des besseren Torverhältnisses im Vergleich zum FCM) beide Fälle eintreten.

kon