Kölner Schlussmann hat den FC noch nicht abgeschrieben

Verbleib bei Abstieg? Horn sendet klare Signale

Timo Horn

Optimistisch - auch im Abstiegsfall: Timo Horn. imago

Sieben Partien stehen noch aus, fünf Zähler fehlen Köln sowohl auf den Relegations- als auch auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Nun kommt Hoffenheim. Nach dem 2:0-Derbysieg gegen Leverkusen sei "das Umfeld euphorisch", die Mannschaft aber auch, wie Horn verriet. Mit dem Wissen, in der Lage zu sein "Teams wie Leipzig und Leverkusen zu schlagen", lebt die Hoffnung beim Tabellenvorletzten wieder.

"Es sind zwar noch fünf Punkte", weiß Horn um den Abstand zu Mainz und Wolfsburg, aber "wir haben die Chance aufrechterhalten, jetzt müssen wir sie halt nutzen. Das Momentum spricht für uns." Köln muss "anders auftreten, als im letzten Auswärtsspiel (1:3 in Bremen, d.Red.)", unterstreicht der Schlussmann: "Ähnlich wie gegen Leverkusen müssen wir versuchen, den Gegner früh unter Druck zu setzen. Wir haben einen klaren Plan."

Ich kann mir vorstellen, über den Sommer hinaus zu bleiben.

Timo Horn

Doch wie sieht der für die Zukunft im Falle des Abstiegs aus? Für Horn ist es "momentan schwierig", sich darauf zu konzentrieren, "da genug andere Gedanken im Kopf rumschwirren". Aber bange ist Horn, der bislang 113-mal im deutschen Oberhaus und auch schon 65-mal mit dem FC in der 2. Bundesliga aufgelaufen ist, nicht. Verantwortlich dafür macht er auch "den Teamspirit, den wir haben. Den wird man so schnell nicht wieder vorfinden. Da kommen alle sehr gut damit klar. Von daher wäre es für alle eine Option."

Ist es auch für Horn eine Option, im Falle der Zweitklassigkeit weiter für den 1. FC Köln aufzulaufen? "Definitiv. Für mich ist das genauso wie für alle anderen Spieler auch." Der Keeper ist sich durchaus bewusst, dass es im Worst Case "schwer wird, alle zu halten". Er, der beim FC groß geworden ist, könne nur für sich sprechen: "Ich kann mir vorstellen, über den Sommer hinaus zu bleiben".

nik