Positive Stimmung in Münster

Kobylanski: "Im Endeffekt egal, wie die Tore fallen"

Martin Kobylanski

Ohne Treffer, aber dennoch zufrieden: Preußens Martin Kobylanski. imago

Münsters Trainer Marco Antwerpen lobte seine Mannschaft nach dem Spiel am Mikrofon von "nullsechs.tv" - insbesondere für eine sehr ordentliche Abwehrleistung. Zudem hob der 46-Jährige positiv hervor, dass seine Mannschaft "taktisch genau das, was wir vorhatten", umgesetzt habe. Dementsprechend fiel sein Fazit eindeutig aus: "Es war ein sehr verdienter Sieg."

Ähnlich sah es Martin Kobylanski. Der Angreifer berichtete von einem "großen Fight", den die Preußen abgeliefert hätten und erklärte dies an den beiden Standardtoren: "Im Endeffekt ist es egal, wie die Tore fallen. Die Hauptsache sind die drei Punkte."

"Baumlange Jungs" schwierig zu verteidigen

Dass in diesem Spiel die Stürmer, wie beispielsweise Kobylanski leer ausgegangen waren, störte im Nachhinein ohnehin niemanden mehr. "Grundsätzlich ist es wichtig, dass überhaupt einer die Tore macht", so Antwerpen. Ole Kittner und Simon Scherder, beides gelernte Innenverteidiger, trugen sich letztlich in die Torjägerliste ein - beide standen nach Eckbällen goldrichtig und brachten den Ball jeweils mit dem Kopf im gegnerischen Gehäuse unter. "Wir haben halt diese baumlangen Jungs hinten drin“, erklärte der Coach seine "Geheimwaffen". "Die sind nun einmal gefährlich und für den Gegner schwierig zu verteidigen."

Während zehn Teams unter der Woche ihre Nachholspiele absolvieren müssen, haben die Preußen frei und können sich auf ihr Gastspiel am Karsamstag beim Karlsruher SC (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de) vorbereiten. Gelänge dem Emmerling-Team bei den Badenern ein Sieg, hätten sie die berühmte 40-Punkte-Marke geknackt und könnten, vorausgesetzt, man rutscht gegen Ende der Saison nicht in eine handfeste Krise, auch für die kommende Spielzeit drittklassig planen.

kon