Bielefeld zwischen Aufstiegshoffnung und Abstiegsangst

Kurios, verrückt, gefährlich: Arminia auf Rang 5

Tom Schütz

Zwei Gesichter: Bielefelds Tom Schütz zwischen Hoffen oder Bangen. imago

Sich als Tabellenfünfter Gedanken über den Klassenerhalt machen zu müssen, darf getrost als Kuriosum eingestuft werden. Im Falle von Arminia Bielefeld entspricht es aber der Realität: Nie zuvor hatte ein Fünfter zu diesem Zeitpunkt so wenige Punkte auf dem Konto wie der DSC (38). "Wir müssen nach oben und nach unten schauen und sehr fokussiert sein, denn die Situation ist nicht ungefährlich", warnt Trainer Jeff Saibene.

Von Rang fünf wollen sich die Bielefelder nicht blenden lassen - verweisen aber auf ihre bislang tadellose Saison. "Wir haben in den letzten Wochen konstant gepunktet und wenn wir diese Leistungen weiter abrufen, werden wir die nötigen Zähler einsammeln", ist sich Mittelfeldmann Tom Schütz sicher. Rechtsverteidiger Florian Dick fordert für die verbleibenden sieben Spieltage: "Wir müssen noch konsequenter verteidigen und Ballverluste vermeiden."

Die Weiche, ob sich die Arminia für den Rest der Spielzeit auf Abstiegs- oder Aufstiegskampf einstellen muss, könnte das Duell mit Holstein Kiel (3.) nach der Länderspielpause stellen. Am Ostersonntag (1. April, 13.30 Uhr) wird sich zeigen, ob die Ostwestfalen noch einmal oben angreifen können. Allerdings könnte auch das gleichzeitige Hoffen und Bangen weitergehen - die groteske Situation in der 2. Liga ist keineswegs ein April-Scherz!

cru/cb