Bundesliga

Umfrage zu den Anstoßzeiten der Bundesliga: Über 90 Prozent lehnen Montagsspiele ab - Befragung

Auch Anstoßzeit am Sonntag um 13.30 Uhr unbeliebt

Umfrage: Über 90 Prozent lehnen Montagstermin ab

Protest gegen Montagsspiele

Unbeliebt: Der Anstoßtermin am Montagabend wird von einer großen Mehrheit der Fans abgelehnt. imago

Sieben Anstoßzeiten gibt es in der Bundesliga seit dieser Saison, darunter erstmals auch fünf reguläre Partien am Montagabend. "Welche Anstoßtermine finden Sie gut, welche schlecht?" - in einer vom kicker in Zusammenarbeit mit dem "FC PlayFair!" und dem Deutschen Institut für Sportmarketing durchgeführten Befragung nahmen 186.254 Personen teil. Eine fünfstufige Skalenabfrage ermöglicht dabei ein differenziertes Meinungsbild .

Bezüglich der Montagsspiele ist das Ergebnis dabei eindeutig: 91,4 Prozent der Befragten lehnen den Termin ab, nur fünf Prozent finden ihn gut.

Beliebtester Termin ist wenig überraschend die traditionelle Anstoßzeit am Samstag (15.30 Uhr), der 96,2 Prozent ihre Zustimmung geben. Auch das Topspiel am Samstagabend hat sich bei den Fans erfolgreich etabliert (63,4 Prozent Zustimmung).

Nicht ganz so deutlich ist das Stimmungsbildung beim Termin am Freitagabend (20.30 Uhr). 45 Prozent finden diesen gut, etwa ein Drittel (29 Prozent) lehnt ihn ab.

Fast die Hälfte findet "Sonntag 15.30 Uhr" gut

Überraschender ist das Votum beim Sonntag. Als die Sonntagstermine eingeführt wurden, klagten vor allem die Freunde des Amateur-Fußballs. Mittlerweile ist zumindest der Termin um 15.30 Uhr jedoch anerkannter: Fast die Hälfte der Befragten findet ihn gut (49,2 Prozent Zustimmung, 28,2 Prozent Ablehnung).

Ablehnender ist die Haltung gegenüber den anderen beiden Sonntagsterminen, dem um 18 Uhr (49,5 Prozent) und vor allem dem um 13.39 Uhr (72,1 Prozent). Die frühe Anstoßzeit am Sonntag ist damit neben dem Termin am Montagabend die unbeliebteste - wenn auch mit einigem Abstand.

ski