Frauen-Bundesliga, 13. Spieltag

Freiburg zieht am FCB vorbei

Jubel der Freiburger Frauen

Hatten im Verfolgerduell Grund zu jubeln: Die Frauen des SC Freiburg jubeln mit Doppeltorschützin Hasret Kayikci. imago

Die erste Hälfte des direkten Duells um Platz zwei zwischen Freiburg und dem FC Bayern war von Taktik geprägt. Die beste Chance vor der Pause gehörte dabei den Gästen aus München, für die Sara Däbritz per Distanzschuss an Laura Benkarth scheiterte (41.). Im zweiten Durchgang hatte Freiburg dann mit Hasret Kayikci die Matchwinnerin auf ihrer Seite. Kayikci umspielte zunächst Münchens Torhüterin Manuela Zinsberger, netzte zum 1:0 ein (62.) und markierte in der Schlussphase sogar noch den zweiten Treffer, als sie nach einem Schuss von Petermann den Abpraller zum 2:0-Endstand nutzte (86.).

Wolfsburg zeigt keine Schwäche

Während sich die Konkurrenz gegenseitig die Punkte streitig machte, hielt Spitzenreiter Wolfsburg die Verfolger mit dem fünften Ligasieg in Folge auf Distanz. Gegen den SC Sand übernahmen die Wölfinnen früh das Kommando, setzten den Gegner unter Druck und erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten, die der VfL zunächst aber nicht nutzen konnte. Erst kurz vor der Pause brachte Pernille Harder Wolfsburg nach Zuspiel von Alexandra Popp in Führung (38.). Im zweiten Durchgang blieben die Niedersachsen spielbestimmend, schafften es aber erst in der 82. Minute, für die Entscheidung zu sorgen. Nach Zuspiel von Harder machte Zsanett Jakabfi das 2:0, das auch bei Abpfiff auf der Anzeigetafel stand.

Die Partie zwischen Potsdam und dem MSV Duisburg musste abgesagt werden, am Sonntag treffen noch Bremen und Jena aufeinander.

kon