Bundesliga

Bell, Balogun und Hack als Kilometerfresser

Mainz-Trainer Schwarz analysiert den 2:0-Sieg

Bell, Balogun und Hack als Kilometerfresser

Stefan Bell, Leon Balogun und Alexander Hack

Lauffreudiges Trio bei Mainz 05: Stefan Bell, Leon Balogun und Alexander Hack (v.l.n.r.). imago

"Alle drei Innenverteidiger sind mehr gelaufen als im Saisondurchschnitt", berichtet Schwarz. Der kicker hat die konkreten Zahlen ermittelt: Bell, der aus dem Trio die meisten Bundesligaeinsatzzeiten hat, lief zuvor durchschnittlich 9,61 Kilometer auf 90 Spielminuten hochgerechnet. In Berlin waren es 10,04. Balogun steigerte sich nach zuvor 10,28 Kilometer auf 10,75. Den größten Sprung machte Hack von 10,25 auf 10,91. Alle drei Abwehrspieler waren bei Hertha jeweils 90 Minuten auf dem Platz.

"Der Schlüssel zum Erfolg war die Kontrolle in der Arbeit gegen den Ball", weiß Schwarz. Das gelang den Seinen ähnlich gut wie vor ein wenigen Wochen gegen die Bayern, die freilich aufgrund ihrer überragenden Qualität trotzdem siegten. Nach diesem Spiel habe sich die Mannschaft gegen Eintracht Frankfurt "selbst geschlagen" und bei 1899 Hoffenheim "ein extremes Beispiel für schlechtes Kettenverhalten" abgeliefert. In Berlin war es nun wieder umgekehrt.

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Schwarz führt das auch auf die Trainingsformen unter der Woche zurück: "Wir haben Basics gemacht, verteidigen in Unterzahl bei Acht gegen Zehn. Das bleibt erst einmal so." Einen gravierenden Unterschied gibt es vor dem Freitagsspiel gegen Wolfsburg aber dennoch. "Im Heimspiel brauchen wir auch Lösungen, wenn wir die Kugel haben. Aber das gute Gefühl wollen wir uns wieder in der Arbeit gegen den Ball holen", betont Schwarz.

Michael Ebert

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