Rostock kann wieder auf Evseev zurückgreifen

Dotchev: Meppen gibt ihm Hausaufgaben

Pavel Dotchev

Meppen bereitet ihm Kopfzerbrechen: Pavel Dotchev. imago

Personell kann Dotchev fast aus dem Vollen schöpfen, lediglich Marcel Hilßner steht vom aktuellen Personal wegen einer Gelbsperre nicht zur Verfügung. Die Alternative? "Stefan Wannenwetsch ist ein Kandidat für die Startelf nach dem Ausfall von Hilßner", meinte der Coach. Der schließt auch nicht aus, dass Willi Evseev (Schlüsselbeinbruch) erstmals 2018 auflaufen könnte. "Er ist schon so weit, dass er spielen kann. Was ihm fehlt, ist Spielpraxis." Ob er die ausgerechnet in Meppen bekommt, bleibt abzuwarten.

Den Aufsteiger ordnet Dotchev als "ganz unangenehmen Gegner" ein, "sehr heimstark, eine Mentalitätsmannschaft, die uns alles abverlangen wird". Für sein Team sei es wichtig, "gut vorbereitet" in dieses Spiel zu gehen, das "nicht leicht" werden wird. Dotchev freut sich auf eine Partie "vollgeladen mit Emotion, Leidenschaft, Kampf", da gilt es "kühlen Kopf zu bewahren".

Vor allem für Amaury Bischoff, der im Hinspiel vom Platz flog und dadurch die Last-Minute-Heimniederlage gegen den SVM mit einleitete. "Ich hoffe und denke, dass er aus seinem Fehler lernt", so Dotchev, den die Hinspielniederlage immer noch wurmt. Nico Granatowskis Schuss in den Winkel in der 89. Minute "tut immer noch weh", ließ der Trainer wissen, "wir haben wieder was gutzumachen".

Rieble? Chancen "50 zu 50"

Wie er die Aufgabe genau angehen wird, wollte und konnte Dotchev nicht wirklich beantworten: "Es gibt unheimlich viele Hausaufgaben, die ich noch erledigen muss." So ist er sich auch noch nicht sicher, ob Neuzugang Nico Rieble schon eine Rolle spielen wird: "Die Chance, dass er dabei ist, sind 50 zu 50 - alles offen."

nik