Braunschweig steht nächstes Kellerduell bevor

Wiedergutmachung mit Bulut und Hofmann?

Philipp Hofmann

Kann wie Onur Bulut in Aue auf sein Debüt im Braunschweiger Dress hoffen: Philipp Hofmann. imago

Denn sowohl Onur Bulut, der erst am Donnerstag vom SC Freiburg zu den niedersächsischen Löwen stieß , als auch Philipp Hofmann, der am Dienstag in Braunschweig unterschrieben hatte , können sich Hoffnungen auf ihr Debüt im Eintracht-Trikot machen: "Sie sind einsatzbereit", sagte Lieberknecht am Freitag auf der Pressekonferenz zur Partie am Sonntag bei Erzgebirge Aue (13.30 Uhr, LIVE! auf kicker.de). Da auch der zuletzt wegen einer Innenbandzerrung fehlende Özkan Yildirim wieder fit ist, kann Lieberknecht bis auf den gesperrten Hendrick Zuck (5. Gelbe) personell aus dem Vollen schöpfen.

Mit allen Mann an Bord soll der misslungene Start ins neue Jahr vergessen gemacht werden. "Wir wollen unseren verpatzten Ligaauftakt wiedergutmachen", forderte Lieberknecht eine Reaktion seiner Elf. Die Statistik spricht immerhin für die Eintracht, die keinen ihrer letzten zehn Vergleiche gegen die Sachsen verloren hat. Gegen keinen anderen Gegner weist Braunschweig eine längere Serie ohne Niederlage auf.

Spielersteckbrief P. Hofmann

Hofmann Philipp

Spielersteckbrief Bulut

Bulut Onur

Trainersteckbrief Lieberknecht

Lieberknecht Torsten

2. Bundesliga - 20. Spieltag
2. Bundesliga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Fortuna Düsseldorf
40
2
1. FC Nürnberg
37
3
Holstein Kiel
35

Lieberknecht will "90 Minuten Fußball" sehen

Doch von den Zahlen alleine kann sich Braunschweig nichts kaufen - dies wurde bereits beim 1. FC Heidenheim deutlich. Denn auch die Ostalbstädter gehörten zu den "Lieblingsgegnern" der Eintracht. Das 0:2 war im achten Spiel gegen Heidenheim die erste Niederlage. Und auch im Erzgebirge dürften die Trauben für Braunschweig hoch hängen: "Das Spiel wird sicher sehr kampfbetont, so wie immer eigentlich in Aue", erwartet Lieberknecht.

Der erwarteten Kampfkraft der Auer will Lieberknecht mit spielerischen Mitteln den Wind aus den Segeln nehmen. Er erinnerte dabei an die erste Hälfte in Heidenheim, die von seiner Mannschaft "aktiv" geführt wurde. Für den Sonntag lautet das Motto, diese Leistung über 90 Minuten abrufen.

jer

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