Keine Bänderverletzung beim Brasilianer

FCN "ohne Spielruhe" - Entwarnung bei Ewerton

Bornemann und Köllner

Holpriger Start: Club-Sportvorstand Andreas Bornemann und Coach Michael Köllner (r.) mussten mit einem Punkt zufrieden sein. imago

Der Start in die Restrunde war holprig. Durchdachte und zielstrebige Angriffsaktionen blieben bei den Schützlingen von Michael Köllner über weite Strecken Mangelware. Behielt der Club nach dem frühen Rückstand noch den Kopf oben und kam durch Kapitän Hanno Behrens auch schnell wieder ins Spiel zurück, sorgte vor allem die Phase nach dem 1:2 bis zur Pause für Ernüchterung.

Entwarnung bei Ewerton

In der ging der Faden völlig verloren, ein Fehlpass reihte sich an den nächsten und ein drittes Regensburger Tor lag im Bereich des Möglichen. "Wir haben leider über 90 Minuten nicht die Spielruhe auf den Platz gebracht, die man eigentlich von uns kennt. Der eine oder andere wollte zu sehr mit dem Kopf durch die Wand", konstatierte Köllner, der mit Wiederanpfiff Lukas Mühl für den nach einem Schlag aufs Sprunggelenk angeschlagenen Ewerton gebracht hatte. Beim Brasilianer müsse man abwarten, wie es ihm morgen gehe, so der FCN-Coach nach dem Spiel. Am Mittwoch gab der Club Entwarnung: Beim Innenverteidiger sind keine Bänder beschädigt.

Trainersteckbrief Köllner

Köllner Michael

Spielersteckbrief Ewerton

Almeida Santos Ewerton José

Spielersteckbrief Salli

Salli Edgar

Wir haben leider über 90 Minuten nicht die Spielruhe auf den Platz gebracht, die man eigentlich von uns kennt.

Michael Köllner

Positive Aspekte habe es in einem turbulenten Spiel, das man sich als Trainer nicht wünsche, laut Köllner auch gegeben: "Dass wir zweimal einen Rückstand aufgeholt haben, ist ein gutes Zeichen." Gefreut haben dürfte sich auch Edgar Salli, Schütze des 2:2-Ausgleichs, über seinen ersten Saisontreffer.

"Ein Punkt ist am Ende nicht so schlecht. Das Spiel hat gezeigt, dass es in dieser Liga nicht von alleine geht", resümierte Köllner. Und letztlich patzte der FCN nicht alleine: Auch die aktuell schärfste Konkurrenz aus Kiel (2:2 gegen den nächsten Gegner Union Berlin ) und Verfolger Ingolstadt (0:0 gegen Sandhausen ) blieb von Startschwierigkeiten nicht verschont.

jch