Vor zwei Jahren spielte der FWK eine fulminante Rückserie

Würzburgs Erinnerung an 2016 - Neumann bremst

Haben aktuell einen Lauf: Die Würzburger Kickers.

Haben aktuell einen Lauf: Die Würzburger Kickers. imago

Es ist noch gar nicht so lange her, da belegten die Würzburger Kickers als Zweitligaabsteiger den letzten Platz in Liga 3. Die Abstiegsangst machte sich nach 14 Spieltagen am Dallenberg breit. Doch was dann folgte, war - neben dem Trainerwechsel von Stephan Schmidt auf Michael Schiele -eine beeindruckende Serie. Die übrigen Ligaspiele des Jahres 2017 wurden allesamt gewonnen - immerhin deren sechs.

Plötzlich stand der FWK auf Rang zehn und ging mit nur acht Zählern Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz in die Winterpause. Das weckt Erinnerungen: Zum gleichen Zeitpunkt vor zwei Jahren hatten die Würzburger neun Punkte Rückstand und legten eine fulminante Aufholjagd hin, die später mit dem Aufstieg gekrönt wurde.

Während sich bereits Klub-Verantwortliche mit dem möglichen Thema Aufstieg zu beschäftigen scheinen, bremst Kapitän Sebastian Neumann die Euphorie. "Wir sollten mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben", so der 26-Jährige. "Vor ein paar Wochen haben wir uns noch über ganz andere Dinge unterhalten."

Unterhalten muss sich der Klub mit Neumann in Sachen Vertrag. Der Kontrakt des Abwehrchefs endet nämlich in diesem Sommer. Bleibt Neumann oder sucht er sein Glück künftig anderswo? Über seine Zukunft will er nicht reden. Vielmehr liegt der Fokus auf den nächsten Spielen gegen Bremen und Münster: "Es wird alles andere als einfach, auch wenn diese Teams in der Tabelle nicht vorne stehen. Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen und genauso konsequent verteidigen wie in den vergangenen Spielen."

kid/FK