Bundesliga

Rausch fliegt morgen zum Medizincheck nach Moskau

Schlechte Perspektive beim 1. FC Köln

Rausch fliegt morgen zum Medizincheck nach Moskau

Konstantin Rausch

Eine letzte Umarmung? Konstantin Rauschs Wechsel nach Moskau steht bevor. imago

Rauschs Perspektive in Köln scheint - trotz der schönen Flanke, die am vergangenen Sonntag zum Siegtor durch Simon Terodde im Derby gegen Mönchengladbach führte - eher schlecht. Die Rückkehr von Jonas Hector ist ein Grund dafür. Der Nationalspieler soll nach seiner langen Pause (Syndesmoseriss) hinten links wieder an alte Leistungsfähigkeit herangeführt werden. Und mit Jannes Horn wartet ein Talent auf Einsätze, der den FC eine Menge Geld kostete und der vor der Pause durchaus andeutete, dass er die knapp acht Millionen Euro Ablöse wert sein kann, die der FC an den VfL Wolfsburg zahlte. Zuletzt fehlte er wegen einer Viruserkrankung.

Das Dilemma für Rausch: Mit einer Nominierung für die Weltmeisterschaft durch den russischen Trainer Stanislaw Tschertschessow kann er nur dann fix rechnen, wenn er auch spielt. Dies wurde ihm so kommuniziert, deshalb auch die Gedankenspiele Richtung Dynamo Moskau.

Spielersteckbrief Rausch
Rausch

Rausch Konstantin

Rausch debütierte übrigens gegen diesen Verein, der aktuell auf Rang 12 der Premjer Liga liegt, im Trikot der "Sbornaja", nachdem er im August 2017 erstmals von Tschertschessow für ein Trainingslager des WM-Gastgebers nominiert worden war. Seitdem ist der im russischen Koschewnikowo geborene 27-Jährige - der alle U-Teams des Deutschen Fußball-Bundes durchlief - fester Bestandteil des Kaders. Was er aber nur dann auch sicher bleibt, wenn er Spielpraxis sammelt. Was ihm in Köln nicht garantiert werden kann.

Frank Lußem

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