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FC-Matchwinner Horn lobt Neuzugang Terodde

Hielt gleich zwei Strafstöße gegen Hertha BSC: Kölns Torhüter Timo Horn.

Hielt gleich zwei Strafstöße gegen Hertha BSC: Kölns Torhüter Timo Horn. imago

Nachdem die gespielten 60 Minuten gegen die Hertha aus Berlin eher unspektakulär verliefen (0:0), konnte sich Torwart Timo Horn im folgenden Elfmeterschießen auszeichnen. Während der Bundesliga-Hinserie bekamen die leidgeplagten Kölner insgesamt acht Elfmeter gegen sich ausgesprochen - abwehren konnte Horn davon keinen einzigen. Dafür sicherte er am Samstag auf der Alm mit zwei Paraden gegen Fabian Lustenberger und Vladimir Darida den Einzug ins Finale des Vorbereitungsturniers.

"Es passt zu der Saison, dass man in so einem Turnier dann direkt zwei Elfmeter hintereinander hält, wobei die Spieler natürlich auch nicht den Druck haben wie in der Bundesliga. Aber so ist das eben. Ich habe nichts groß anders gemacht. Ich habe mich dazu entschieden, bei einem Rechtsfuß nach rechts zu springen. Das hat ganz gut geklappt. Mehr als ein bisschen Rückenwind nimmt man da aber auch nicht mit", kommentierte Horn, gab aber zu: "Ich sehe das als einen guten Start in 2018."

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Dass es so gut geklappt hat, könnte vielleicht auch an einem Vorfall während des Spiels liegen. In der zweiten Halbzeit, als Timo Horn das Tor vor der gut besuchten Kurve der Arminia-Fans hütete, gab es für den Kölner unerwartete Unterstützung: "Es wurde in der zweiten Halbzeit in der Kurve etwas lauter. Dann habe ich mich umgedreht und geguckt, ob das wirklich unsere Fans in rot-weiß sind, es waren allerdings welche in schwarz-blau. Vielleicht hat das den Unterschied im Elfmeterschießen gemacht, dass die Bielefelder auf unserer Seite waren. Sowas ist immer schön, gerade bei solchen Turnieren."

Horns Lob an Neuzugang Terodde

Ein Lob von Matchwinner Horn gab es an die Adresse des einzigen Neuzugangs: "Bei Simon Terodde sehe ich gar keine Probleme. Er kennt die Strukturen im Verein, kennt noch einige Mitarbeiter, fühlt sich sehr wohl, ist schon auf Wohnungssuche und wird sich, glaube ich, auch sehr bald einfinden." Und auch aus sportlicher Sicht kann der alte Bekannte in Horns Augen sehr wichtig werden: "Es war schon immer seine Stärke, dass er da vorne die Bälle festmachen kann. Das ist ja auch seine Spielart, den Ball zu behaupten und klatschen zu lassen, das hat uns ja so ein bisschen gefehlt in der Hinrunde."

Eine vor allem für Horn wichtige Personalie sprach der Keeper noch an. Den nicht ganz so still vonstatten gegangenen Wechsel des Torwarttrainers von Alexander Bade zu Andreas Menger nimmt der 24-Jährige allerdings professionell auf: "Andi Menger macht einen motivierten Eindruck und damit ist das Thema für mich abgehakt." Der Kontakt zum ehemaligen "Mentor" Bade bleibt allerdings bestehen: "Er hat mich bestimmt über sieben oder acht Jahre begleitet und von daher bleiben wir natürlich in Kontakt, das ist ganz normal."

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