Wolfsburg: Camacho und Blaszczykowski fehlen

"Nicht verheizen": Schmidt kündigt Änderungen an

Martin Schmidt

Wolfsburgs Chefcoach Martin Schmid auf der Pressekonferenz am Donnerstag. imago

"Wir werden sicherlich das eine oder andere verändern", kündigte Schmidt auf der Pressekonferenz zur Partie in Köln am Samstagnachmittag (15.30 Uhr, LIVE! auf kicker.de) an, "schon, um Spieler nicht zu verheizen." Denn das sportliche Jahr ist für die Wölfe mit dem Gastspiel in der Domstadt noch nicht beendet, am Dienstagabend folgt noch die Partie im Pokal-Achtelfinale bei Zweitligist 1. FC Nürnberg (20.45 Uhr, LIVE! auf kicker.de).

Zumindest beim Schlusslicht muss Schmidt noch auf die beiden angeschlagenen Ignacio Camacho (Sprunggelenk-OP) und Jakub Blaszczykowski (Rückenprobleme) verzichten. Auch Gian-Luca Itter, der laut Schmidt "zuletzt einen kleinen Rückschlag erlitten" hat, wird fehlen. Dagegen könnte Marvin Stefaniak eine Option sein. Der Mittelfeldspieler, der vor der Saison von Dynamo Dresden kam, wartet noch auf sein Bundesliga-Debüt: "Er ist nicht weit weg vom Team. Er trainiert gut, manchmal braucht man nur das kleine Glück, um in den Kader zu rutschen", berichtete Schmidt.

Origi Kandidat für die Startelf

Erster Startelf-Kandidat im offensiven Mittelfeld ist allerdings Divock Origi, dem der Einsatz beim 1:1 gegen Leipzig "sehr gut getan hat". Und dies, obwohl der Belgier in der 78. Minute zwei Meter vor dem leeren Tor den Sieg liegenließ. "So etwas passiert", sagte Schmidt zu der Szene. Ansonsten habe Origi "eine gute Reaktion gezeigt und ist wieder voll im Rennen". Sollte der 22-Jährige beginnen, müsste Yannick Gerhardt ausgerechnet bei seiner "alten Liebe" auf der Bank Platz nehmen.

Schmidt warnt: "Das Beste, was uns passieren konnte"

Nach dem bereits neunten Remis unter seiner Regie peilt Schmidt zum Hinrunden-Abschluss einen Sieg fest ein: "Gegen Köln hat jeder meiner Spieler das Ziel, dreifach zu punkten", sagte Schmidt. Ein Unterfangen, das beim noch sieglosen Tabellen-Schlusslicht durchaus zu realisieren ist. Auf die leichte Schulter nehmen die Wölfe den FC aber nicht: "Köln hat ein Team, das funktioniert", sagte Schmidt und verwies auf die Partie am Mittwochabend bei Bayern München, als sich die Kölner nach Kräften wehrten und dem Klassenprimus das Leben sehr schwer machten: "Das ist das Beste, was uns passieren konnte", meinte Schmidt: "So wissen meine Spieler, dass es keine einfache Aufgabe wird."

jer