Fortuna Köln hat den Anschluss nach ganz oben verloren

"Nicht griffig genug": Ernst baut auf das neue Jahr

Dominik Ernst (li.) gegen Robin Krauße

Auch in Paderborn gestoppt: Kölns Dominik Ernst (li.) gegen Robin Krauße. imago

Am Samstag stand für Köln der Gang nach Paderborn an, ein Gipfeltreffen war es aber nicht. Die Koschinat-Elf hatte sich nach vier sieglosen Spielen (0/2/2) von Rang zwei verabschiedet und war als Tabellenvierter zum SCP gereist. Die Negativserie hielt beim Spitzenreiter an, am Ende gab es ein 1:3 bei den Ostwestfalen. "Wir sind auf eine Mannschaft getroffen, die sehr viel Qualität hatte", meinte Mittelfeldspieler Brandenburger, am Dreier des SCP gab es für ihn nichts zu deuteln.

"Man hat schon gesehen, warum Paderborn da oben steht. Vor allem in der ersten Halbzeit waren wir nicht griffig genug, um Paderborn Probleme zu bereiten", fügte Abwehrspieler Ernst hinzu. Nach 45 Minuten führte Paderborn durch Ben Zolinski (28.) und einen von Massih Wassey verwandelten Handelfmeter (43.), zwischenzeitlich hatte Lukas Boeder mit einem Eigentor für das 1:1 gesorgt.

Die Mannschaft wirkt platt, die Körner gehen aus.

Dominik Ernst

"In der zweiten Halbzeit hat es besser funktioniert", konstatierte Ernst, "aber uns hat die Durchschlagkraft nach vorne gefehlt." Für den 27-Jährigen "geht der Sieg völlig in Ordnung", den Dennis Srbeny in der 54. Minute schon eintütete. Ernst ist der Meinung, dass man der Fortuna "die ganzen Personalsorgen" anmerkt, "die Mannschaft wirkt platt, die Körner gehen aus".

Hoffen auf die Rückkehrer

"Bis vor vier, fünf Wochen waren wir noch Zweiter, jetzt haben wir ein bisschen den Anschluss verloren", sagte Ernst, der gegen Aalen auf einen Sieg und nach der Winterpause auf einige Rückkehrer hofft. "Dann werden wir gestärkt zurückkommen."

nik