Heuer Fernandes oder Stritzel hüten das Lilien-Tor

Darmstadt: Sobiech und Großkreutz sind wieder fit

Auf ihn kann Darmstadt wieder bauen: Kevin Großkreutz ist wieder eine Option für die Startelf.

Auf ihn kann Darmstadt wieder bauen: Kevin Großkreutz ist wieder eine Option für die Startelf. imago

Dort überbrachte er in personeller Hinsicht überwiegend gute Nachrichten. Sowohl Artur Sobiech als auch Kevin Großkreutz, die beim 3:3 bei Union Berlin verletzungsbedingt hatten passen müssen , sind am Sonntag wieder dabei. Sobiech indes dürfte kaum in der Startelf stehen, nicht an Terrence Boyd vorbeikommen. Boyd zeichnete sich in Berlin als Doppelpacker aus. Auch Großkreutz muss um die Startelf bangen: Links im Mittelfeld und rechts hinten - die beiden Positionen, auf denen er in Darmstadt bislang auflief - machten in Berlin Marvin Mehlem und Markus Steinhöfer ihre Sache recht gut.

Ein Fragezeichen steht noch hinter Daniel Heuer Fernandes. Beim fast zwei Monate lang ausgefallenen Torwart deutet sich aber die Rückkehr zwischen die Pfosten an. Ein letzter Belastungstest und die Absprache mit Torwart-Trainer Dimo Wache sollen Klarheit bringen. Frings legte sich am Freitag für den Fall fest, dass es bei Heuer Fernandes doch nicht reichen sollte: Dann würde (wie erstmals in Berlin) Florian Stritzel erneut den Vorzug vor Joel Mall erhalten. Stritzel patzte in Berlin zwar beim 0:1, habe laut Frings ansonsten aber "sehr sicher" gewirkt und eine "gute Ausstrahlung" gehabt. Bei Mall sieht das Trainer-Team den dicken Bock vom 2:2 in Braunschweig "noch nicht ganz verarbeitet".

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Auch Platte und Niemeyer hoffen

Gute Neuigkeiten gab es auch von Felix Platte und Peter Niemeyer. Platte absolviere schon wieder "Teile des Mannschaftstrainings". Er könnte in diesem Jahr noch einmal zum Zuge kommen. Auch Niemeyer nähere sich nach seiner Fersen-OP früh in der Saison einem Stand an, der ihn bald wieder voll mittrainieren lassen könnte. Er soll aber erst nach der Winterpause eine Option sein.

Die warten auf Fehler, dann geht die Post ab.

Torsten Frings über Jahn Regensburg

Mit Blick auf den Gegner wollte Frings derweil keine Vergleiche mit dem 1:3-Pokalaus des SV 98 im August beim Jahn ziehen - das sei schon zu lange her, zu viel habe sich seither getan. Den Oberpfälzern zollte er aber trotzdem seinen Respekt: "Regensburg hat eine richtig gute Mannschaft im Umschaltspiel. Die warten auf Fehler, dann geht die Post ab." Im Gästeblock dürfte die Post allerdings weit weniger abgehen: Gerade einmal 190 Regensburger haben sich bislang ein Ticket für die Partie gesichert. Auch im Heimbereich der Darmstädter stehen mit 900 Tickets zum jetzigen Zeitpunkt noch so viele Restkarten wie bei keinem anderen Heimspiel dieser Saison zur Verfügung.

Jens Dörr

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