Club trifft auf Defensivkünstler aus Sandhausen

FCN-Coach Köllner: "Kein Hurra-Stil"

Leibold und Köllner

Michael Köllner kann wieder auf Tim Leibold bauen. Klappt's mit dem vierten Heimsieg der Nürnberger? imago

"Der Sieg hat der Stimmung gut getan", so Köllner nach dem 3:2 in Braunschweig, das dem Trend nach zwei Niederlagen und einem Remis ein Ende gesetzt hat. Vor dem SVS hat der 47-jährige Coach gehörigen Respekt: "Sie haben in 15 Spielen erst 15 Gegentore kassiert. Das sagt viel aus", so Köllner im Vorfeld des Duells.

Auf welches System er gegen das Team vom Hardtwald setzt, verriet Köllner nicht, dass es sich vor den gefährlichen Kontern der Gäste zu hüten gilt, schon: "Für uns wird es auch darum gehen, nicht im Hurra-Stil nach vorne zu rennen."

Spielersteckbrief Teuchert

Teuchert Cedric

Spielersteckbrief Leibold

Leibold Tim

Spielersteckbrief Erras

Erras Patrick

Trainersteckbrief Köllner

Köllner Michael

Trio wieder dabei

Ob im 4-1-4-1 wie gegen Kiel (2:2) und bei der Eintracht oder mit einer Dreierkette - personell hat Köllner bis auf die Langzeitverletzten keine Sorgen. Denn im Gegensatz zum Gastspiel beim BTSV sind Tim Leibold, Patrick Erras und Cedric Teuchert wieder fit und erweitern die Optionen.

Gelingt es, gegen den SVS nachzulegen, rückt angesichts des Spitzenduells zwischen Kiel und Düsseldorf zumindest Platz zwei näher. Und zu gerne würde der Club seinen Fans im letzten Liga-Heimspiel des Jahres - im Pokal ist in Runde drei noch der VfL Wolfsburg zu Gast - "einen Heimsieg schenken" (Köllner).

Aber: Der FCN-Trainer wird seine Schützlinge sicherlich noch einmal eindringlich vor den Gästen warnen. Denn dass Sandhausen zum Stimmungskiller werden kann, wissen die Nürnberger nicht erst aufgrund der guten Ergebnisse der Kocak-Elf in dieser Saison: In der vergangenen Saison setzte es beim 1:3 eine Heimpleite.

jch