Spielvereinigung ist auswärts noch immer sieglos

Fürth: Platzt der Knoten in Duisburg?

Khaled Narey & David Raum

Sturmduo: Khaled Narey (l.) und David Raum bilden die Speerspitze in Fürths 3-4-1-2-System. imago

An den letzten vier Spieltagen holte Fürth (sieben Punkte, 9:6 Tore) hinter Regensburg (zehn, 12:5), Ingolstadt (zehn, 6:2) und Heidenheim (zehn, 9:6) die viertbeste Ausbeute aller 18 Zweitligisten. Auf Rang fünf dieser Tabelle rangieren in dieser Wertung übrigens die Zebras (sieben, 5:5), der nächste Gegner der SpVgg. "Ich hoffe, dass wir an die Leistung anknüpfen können", sagt Kleeblatt-Coach Damir Buric und meint damit den jüngsten 4:0-Heimerfolg gegen den FC St. Pauli . "Das hat mir sehr gut gefallen."

Besonders Khaled Narey (kicker-Note 2) und David Raum (1,5), die beiden Speerspitzen im 3-4-1-2-System, wussten zu gefallen. Neben dem Sturmduo traf auch der zum Zehner umfunktionierte Julian Green (2,5) sowie der emsige Linksverteidiger Maxi Wittek (2,5). Außerdem stand erstmals überhaupt in der laufenden Saison hinten die Null. "Wir sind defensiv stabiler geworden", hat Buric wohlwollend bemerkt. "Wir sind auch in der Lage, das System umzustellen und das ist schwierig für den Gegner."

SpVgg Greuther Fürth - Vereinsdaten

Gründungsdatum

23.09.1903

Vereinsfarben

Weiß-Grün

Trainersteckbrief Buric

Buric Damir

Spielersteckbrief Green

Green Julian

Spielersteckbrief Wittek

Wittek Maximilian

Spielersteckbrief Narey

Narey Khaled

Spielersteckbrief Raum

Raum David

Heimschwach gegen auswärtsschwach

Dieser heißt nun Duisburg und ist bislang nicht gerade als Heim-Macht bekannt (1/3/3, 8:13 Tore). Jüngst holte sich der MSV auch auswärts eine 0:4-Klatsche in Regensburg ab. Die Chance auf den ersten Auswärtssieg nach saisonübergreifend zwölf Spielen Wartezeit für die Franken? "Das Ergebnis spiegelt nicht ihre Leistungsfähigkeit wider", warnt Buric vor den Zebras, die vor zwei Wochen als letztes Team in der 2. Liga den ersten Sieg im eigenen Stadion einfahren konnten (3:0 gegen Aue).

Fragezeichen hinter Maloca, Magyar und Pinter

Personell steht bei den Franken noch ein Fragezeichen hinter den beiden Innenverteidigern Mario Maloca und Richard Magyar sowie Sechser Adam Pinter. Definitiv nicht zur Verfügung stehen die Langzeitverletzten Balazs Megyeri, Nik Omladic, Sercan Sararer und Mathis Bolly. Viele Argumente für Personalrochaden dürfte Buric angesichts der positiven Tendenz ausnahmsweise mal nicht haben.

cru