Personallage entspannt sich - Druck auf Neuhaus steigt

Rückkehrer Lambertz: "Punkten, egal wie"

Neuhaus und Lambertz

Sehnen ein Ende der Negativserie herbei: Dresdens Coach Uwe Neuhaus und Andreas Lambertz. imago

"Die Situation, tabellarisch, hat sich zugespitzt", hatte Neuhaus, der bis auf die verletzten Sören Gonther und Pascal Testroet aus dem Vollen schöpfen kann, vor dem Spieltag auf der Pressekonferenz die brenzlige Lage richtig eingeschätzt. Nach dem Wochenende ist der Druck auf die Dresdner und auch auf den Trainer nochmals gestiegen, denn die Konkurrenz aus Fürth, Bochum und Heidenheim hat kräftig gepunktet. Dies könnte sich zudem nochmals intensivieren: Verliert das mit der SpVgg derzeit punktgleiche Dynamo, droht der Absturz auf Abstiegsrang 17.

Wir sind immer in der Lage, bei jedem Gegner etwas zu holen.

Uwe Neuhaus
Spielersteckbrief Lambertz

Lambertz Andreas

Trainersteckbrief Neuhaus

Neuhaus Uwe

Neuhaus fordert, die jüngste "extrem bittere Niederlage" gegen Kaiserslautern (1:2) abzustreifen. "Wir müssen uns gegenseitig helfen und als Team, als Einheit auftreten." Seinen Optimismus hat der 58-Jährige nicht verloren: "Wir sind immer in der Lage, bei jedem Gegner etwas zu holen."

Dies gelang in vollem Umfang zuletzt am 9. Spieltag beim 2:0 in Heidenheim, seither haben die Sachsen magere zwei Zähler eingefahren. "Wir müssen punkten, egal wie und in welcher Form auch immer", fordert so auch Andreas "Lumpi" Lambertz bei der Rückkehr an alte Wirkungsstätte zu dem Team, für das der 33-jährige Mittelfeldrackerer in 13 Jahren 340 Spiele absolviert hat.

Gute Erinnerung an die Vorsaison

Vize-Kapitän Lambertz und auch Dresden haben gute Erinnerungen an das letzte Gastspiel am Rhein, das Anfang November letzten Jahres große emotionale Bedeutung für den Routinier hatte. Beim 3:0 leitete er mit einem Assist zum Blitz-Führungstor durch Niklas Hauptmann den Sieg seiner SG ein - und bei seiner Auswechslung in der Schlussphase feierten beide Fanlager den nimmermüden Kämpfer. Einen ähnlichen Beginn und auch ein gutes Ende dürften sich Lambertz und die Sachsen auch diesmal erhoffen.

jch