Davis Cup: 3:2-Sieg gegen Belgien

Pouille führt Frankreich zum Davis-Cup-Triumph

Ausgeflippte Franzosen: Die Mannschaft von Teamchef Yannick Noah (li.) jubelt mit Matchwinner Lucas Pouille über den Sieg im Davis-Cup-Endspiel.

Ausgeflippte Franzosen: Die Mannschaft von Teamchef Yannick Noah (li.) jubelt mit Matchwinner Lucas Pouille über den Sieg im Davis-Cup-Endspiel. imago

Mit ihrem zehnten Triumph zogen die Franzosen mit Großbritannien gleich. Mehr Siege haben nur Rekordsieger USA (32) und Australien (28) auf dem Konto. Belgien hingegen verpasste seinen ersten Titel in der Geschichte des traditionsreichen Mannschaftswettbewerbs.

Der Weltranglisten-18. Pouille übernahm gleich mit einem Break im zweiten Spiel das Kommando gegen die Nummer 76 der Welt und verwandelte nach 1:36 Stunden seinen ersten Matchball. Zuvor hatte David Goffin die Gäste im Spiel gehalten. Der Vizeweltmeister glich im Spitzenspiel gegen Jo-Wilfried Tsonga durch ein 7:6 (7:5), 6:3, 6:2 zum 2:2 aus.

Am Samstag hatten Richard Gasquet und Pierre-Hugues Herbert die Franzosen mit ihrem Doppelsieg über Ruben Bemelmans und Joris de Loore (6:1, 3:6, 7:6, 6:4) in Führung gebracht. Am Freitag hatte zum Auftakt Goffin gegen Pouille ähnlich deutlich gewonnen wie anschließend Tsonga gegen Darcis.