Würzburger Kickers wollen ihren Aufwärtstrend fortführen

FWK-Coach Schiele warnt: "Haben noch nichts erreicht"

Sein voller Fokus liegt auf dem Chemnitzer FC: Würzburgs Trainer Michael Schiele.

Sein voller Fokus liegt auf dem Chemnitzer FC: Würzburgs Trainer Michael Schiele. imago

Zwei Wochen ist der 1:0-Erfolg über den Halleschen FC nun her, am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de) wartet das Auswärtsspiel in Chemnitz. Um im Rhythmus zu bleiben und "weiter im athletischen Bereich zu arbeiten", wurde in der Länderspielpause gegen Ingolstadt (1:1) getestet, wie Trainer Schiele auf der Spieltags-Pressekonferenz verriet.

Zu seinem Personal: Emanuel Taffertshofer konnte unter der Woche lediglich eingeschränkt trainieren, sein Einsatz ist daher ebenso fraglich wie der von Joannis Karsanidis und Enis Bytyqi (beide erkältet). Definitiv nicht zur Verfügung steht neben den Langzeitverletzten der gesperrte Marco Königs (Gelb-Rote gegen Halle). "Natürlich ist es bitter, dass er ausfällt. Er hat zuletzt zwei Tore erzielt und das in ihn gesetzte Vertrauen zurückgezahlt. Wir haben aber genügend Spieler, die für Marco in die Bresche springen werden", so Schiele.

Während Würzburg auf seinen Torjäger (zwei Treffer bei neun Einsätzen) verzichten muss, bringt Chemnitz mit Daniel Frahn (acht Tore in 15 Spielen) seinen mit. "Er ist ein echter Knipser. Wir dürfen Chemnitz keine Chancen geben und müssen ständig auf der Hut sein. Mit Ballbesitz wollen wir sie selbst immer wieder vor Probleme stellen und Nadelstiche setzen", verrät Schiele seine Marschroute.

Nach dem Halle-Spiel ist "eine große Last abgefallen"

Allgemein herrsche bei den Unterfranken nach dem Heimdreier vor der Pause "eine gute Stimmung" vor, schließlich sei von der Mannschaft auch "eine große Last abgefallen". Der 39-Jährige gab aber auch den Mahner: "Wir dürfen nicht vergessen, dass wir noch nichts erreicht haben. Wir stehen noch auf einem Abstiegsplatz und müssen an diesem Samstag mit klarem Kopf spielen."

FWK-Schlussmann Patrick Drewes hofft darauf, dass es den Kickers wieder gelingt, "aus einer kompakten Defensive heraus Chancen zu erarbeiten". Eine besondere Partie wartet für Dennis Mast und Björn Jopek, die auf ihren Ex-Klub treffen. Noch in der vergangenen Saison streiften beide das CFC-Dress über. Wie Mast aus eigener Erfahrung weiß, sind "die Chemnitzer Fans ein echter Faktor. Aber wir wissen, was auf uns zukommt." Jopek schlug in die gleiche Kerbe und bekräftigte, dass "der CFC sich immer auf seine Fans verlassen kann und sie eine wichtige Rolle spielen". Am Samstag will der FWK sie aber vor allem verstummen lassen.

msc

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