Bundesliga

Einsatz von Sven Bender noch offen

Leverkusen: Training mit Spezial-Korsage

Einsatz von Sven Bender noch offen

Sven Bender

Noch nicht schmerzfrei: Sven Bender. imago

Eines ist klar: Egal wer am Samstag in Führung geht - für das Endergebnis sagt dies überhaupt nichts aus. Zwar haben weder RB Leipzig noch Bayer Leverkusen vor dem Duell in der BayArena direkt mit der Ligaspitze etwas zu tun. Doch in einer Disziplin sind die beiden Klubs führend: Während Bayer bereits sieben Zähler nach Rückstand holte, sind es bei den Sachsen sogar neun. Leverkusen drehte zwei Spiele nach Rückstand komplett, Leipzig deren drei - so viel Aufholjagd schaffte kein anderer Klub in der Liga. Das spricht für die Moral der beiden Mannschaften und dafür, dass sich am Samstag eben keiner sicher fühlen darf - auch nicht, wenn er führt.

Dabei kann der amtierende Vizemeister bei der Werkself eine kleine Serie fortsetzen, die den Hausherren nicht schmecken wird. Leipzig ist der einzige Bundesligist, gegen den Bayer noch keinen einzigen Punkt holt. In der vergangenen Saison gingen beide Duelle gegen den damaligen Aufsteiger verloren. Doch für Bayer geht es darum, eine gute Bilanz noch zu verbessern: mit drei Siegen und zwei Remis ist das Team von Heiko Herrlich in dieser Saison daheim ungeschlagen.

Mit welchem Personal Bayer die Aufgabe angeht, steht noch in den Sternen. In der Innenverteidigung spricht vieles für das Duo Tah/Retsos. Sven Bender trainierte zwar nach Rippenbruch wieder mit, allerdings eher verhalten und nicht wirklich schmerzfrei. Die verletzte Stelle soll nun per Spezial-Korsage gepolstert werden, bleibt abzuwarten, welche Zweikampf-Belastung der Ex-Dortmunder bereits wieder vertragen kann. Bislang ist der Optimismus eher verhalten, zu schwer war die Blessur, die der Innenverteidiger in Augsburg erlitt.

flu