Freiburger muss gegen Schalke zusehen

Nach Streitfall Videobeweis-Rot: Söyüncü gesperrt

Daniel Ginczek und Caglar Söyüncü

Ballkontakt mit Folgen: Caglar Söyüncü (re.) im Duell mit Stuttgarts Daniel Ginczek. imago

Der Platzverweis für Söyüncü und vor allem auch sein Zustandekommen durch Videobeweis sorgten am Sonntag für große Aufregung in Stuttgart und darüber hinaus.

"Langsam wird es alles absurd", ärgerte sich SCF-Trainer Christian Streich, Schiedsrichter Tobias Stieler war sich lange nach dem Spiel auch alles andere als sicher, sprach dann davon, dass "Zweifel überwiegen" und daher "für das Spiel Gelb besser gewesen wäre".

Das änderte aber auch nichts mehr an dem, was Streich schon am Sonntag im Blick hatte. "Der ist ja auch noch gesperrt dann, das kommt ja noch alles dazu", hatte Streich gemeint, die Bestätigung vom Verband kam am Montag.

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Wegen "unsportlichen Verhaltens" belegte das Sportgericht Söyüncü mit einer Sperre von einem Meisterschaftsspiel - der Kontrollausschuss hatte lediglich diese Mindestsperre beantragt. Wenn der Sportclub am Samstag den FC Schalke 04 an der Dreisam empfängt, wird der 21-Jährige damit fehlen.

Streich wollte schon am Sonntag "schauen, dass ich die Jungs ruhig kriege und wir uns vorbereiten auf Schalke 04" - dazu gehört auch der Umbau seiner Defensive. Seit dem dritten Bundesliga-Spieltag war Söyüncü eine feste Größe in der SCF-Abwehr gewesen. Keine Minute hatte er seitdem verpasst (kicker-Notenschnitt 3,71, ein Tor).

bru

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