Augsburg: Bundesliga-Debüt des Eigengewächses

Baum lobt Richter: "Er hat sich das erarbeitet"

Marco Richter

Bekam viel Lob vom Trainer: Marco Richter. imago

Eigentlich stand Richter am Samstag in Hoffenheim schon nach 75 Minuten zur Einwechslung bereit. Doch dann traf Michael Gregoritsch zum zwischenzeitlichen 1:1, und der Youngster musste zurück auf die Bank. Sein Bundesligadebüt feierte der Angreifer dann mit Verzögerung: Drei Minuten vor Schluss kam er für Kevin Danso ins Spiel.

"Er hat sich das erarbeitet über gute Leistungen im Training und in der U 23", findet Manuel Baum. Der Trainer attestiert Richter starke Anlagen: "Er ist technisch richtig gut, hat einen super Abschluss, ist sehr handlungsschnell und noch dazu ein guter Pressingspieler", lobt der Trainer. Dennoch habe man gemerkt, dass das Niveau in der Bundesliga ein anderes sei: "An das letzte Level kannst du dich fast nur im Spiel anpassen."

Drei Ligen tiefer hat Richter bereits für Furore gesorgt. Vor gut einem Jahr hatte er eine Sternstunde, als er für Augsburg II gegen Seligenporten sieben Tore in einem Spiel erzielte - Rekord in der Regionalliga Bayern. Auch in diesem Jahr ist das Nachwuchstalent in der Regionalliga treffsicher: In zehn Spielen erzielte Richter acht Tore. Nun machte er seine ersten Schritte in der Bundesliga. Weitere sollen folgen. Richters Vertrag beim FCA läuft bis 2020.

David Bernreuther