2. Bundesliga

"Miserabel" - Ärger beim SV Sandhausen nach Niederlage in Bochum

Trainer und Spieler kritisieren eigenen Auftritt

"Miserabel" - Ärger in Sandhausen

Kenan Kocak

Vermisste die "Zweikampfmentalität" seines Teams: SVS-Coach Kenan Kocak. imago

"Im ersten Durchgang haben wir einfach zu viele Fehler gemacht, sei es im Pressing, im Passspiel oder in den Zweikämpfen", gab sich Tim Kister selbstkritisch. Präsident Jürgen Machmeier wurde noch deutlicher und sprach gar von der "schlechtesten Halbzeit in dieser Saison. Die haben wir komplett verschlafen. Wir waren zu weit weg vom Gegner und haben ihm zu viele Räume gelassen."

Geschäftsführer Otmar Schork sprach von einer verdienten Niederlage und fragte sich, ob sich angesichts des tollen Saisonstart "ein gewisses Zufriedenheitsgefühl eingeschlichen" habe. "Die erste Halbzeit war schlichtweg miserabel", stelle auch Coach Kenan Kocak klar. "Wir werden das in den kommenden Tagen intern besprechen. Das war keine Zweikampfmentalität und nicht unser Gesicht."

"Ein anderes Gesicht" gegen St. Pauli

Einig waren sich alle Beteiligten, dass das Team nach dem 0:1-Rückstand zur Pause nach dem Wechsel besser auftrat. Allerdings war der VfL effektiver und erzielte durch Kevin Stöger den entscheidenden Treffer zum 2:0-Endstand. "Ich bin überzeugt davon, dass die Mannschaft ihre Lehren daraus ziehen und gegen St. Pauli ein anderes Gesicht zeigen wird", hofft Schork auf einen Lerneffekt.

Im heimischen Hardtwald läuft es bisher ohnehin wie am Schnürchen. Von fünf Partien gewannen die Sandhäuser vier.

tru