3. Liga

Hansa Rostock - Selcuk Alibaz: "Sollten auch nicht übertreiben"

Rostock: Mit Rückenwind vor dem Jena-Spiel

Alibaz: "Sollten auch nicht übertreiben"

Selcuk Alibaz

Traf im Landespokalspiel zum 1:0 für Hansa Rostock: Selcuk Alibaz. picture alliance

Als klarer Favorit war der FC Hansa in die Partie gegen den Bölkower SV gegangen. Dotchev allerdings wollte den in der aktuellen Saison noch ungeschlagenen Siebtligisten nicht auf die leichte Schulter nehmen und veränderte seine Stammelf nur marginal. Außenverteidiger Vladimir Rankovic kehrte in die Startelf zurück und vertrat den geschonten Oliver Hüsing, dessen Platz in der Innenverteidigung Joshua Nadeau einnahm. Im Tor bekam außerdem Kai Eisele den Vorzug vor der etatmäßigen Nummer eins Janis Blaswich.

Dotchev wollte damit nicht nur einen sicheren Sieg gegen den BSV einfahren, sondern seine Mannschaft auch im Rhythmus halten. Denn schon am kommenden Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de) ist der FC Hansa beim FC Carl Zeiss Jena gefordert - und könnte mit einem Sieg weiter Boden auf die Spitzengruppe gutmachen. Das Manöver des 52-jährigen Coachs ging auf: Vor 1.000 Zuschauern und im Dauerregen fuhr seine Elf einen verdienten, wenn auch unspektakulären 3:1-Sieg ein. Nach einigen vielversprechenden Torannäherungen in der Anfangsphase war es Alibaz, der in der 24. Minute den Türöffner gab und mit einem Volleyschuss zur Führung traf - sein erster Pflichtspieltreffer für den FC Hansa.

Spielersteckbrief Blaswich

Blaswich Janis

Spielersteckbrief Rankovic

Rankovic Vladimir

Spielersteckbrief Alibaz

Alibaz Selcuk

Spielersteckbrief Hüsing

Hüsing Oliver

Spielersteckbrief K. Eisele

Eisele Kai

Spielersteckbrief Nadeau

Nadeau Joshua

Dotchev warnt vor Jena: "Nicht vom Tabellenplatz blenden lassen"

"Das Tor war ein schönes Ding", sagte der Sommer-Neuzugang nach der Partie, "aber wir sollten auch nicht übertreiben. Unser Fokus gilt fortan dem Spiel in Jena." Die Herausforderung beim Aufsteiger will die Kogge ernstnehmen, auch wenn der FCC aktuell auf dem 18. Rang steht. "Uns erwartet in Jena ein sehr schwieriges Spiel. Wir dürfen uns nicht vom Tabellenplatz blenden lassen", mahnte Dotchev.

pau/tb