Bundesliga

Freiburg: Streichs Lob für selbstkritischen Koch

Freiburg: Ravet und Kent müssen noch dazulernen

Streichs Lob für selbstkritischen Koch

Robin Koch

Wartet noch auf seinen ersten Bundesliga-Einsatz: Robin Koch. imago

Bei ihren Kurzeinsätzen in der Liga hatten Yoric Ravet und Ryan Kent zwar angedeutet, dass sie das Offensivspiel der Freiburger bereichern können, Streich hatte aber immer wieder betont, dass sie taktisch und im Spiel gegen den Ball noch dazu lernen müssten. Das wiederholte der SC-Coach auch nach der Niederlage gegen den französischen Erstligisten. "Ryan hatte gute Aktionen nach vorne, und mit seinen Dribblings ist er natürlich eine Waffe", so Streich, "aber er muss noch viel dazu lernen, zum Beispiel im richtigen Moment den Ball zu spielen, und wann er rausrücken muss und wann nicht." Ähnliches gelte für Ravet, der in seinen Aktionen "noch gradliniger werden und sie zum Abschluss bringen muss".

Ich habe mich an die höhere Intensität im Training gewöhnt und daran, dass das Spiel einen Tick schneller ist.

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Der 20-jährige Kent, für ein Jahr vom FC Liverpool ausgeliehen, zog im Spiel gegen Straßburg mehrfach das Tempo an und ließ gleich mehrere Gegner stehen, blieb letztlich aber doch hängen und verpasste das Abspiel. Aber dem Engländer gelangen auch gute Flanken, die zu Torchancen für Nils Petersen und Florian Niederlechner führten. Der 28-jährige Franzose Ravet versuchte sein Glück unter anderem mit Weitschüssen, von denen einer nur knapp am Pfosten vorbei strich.

Koch agiert auffällig

Überzeugender präsentierte sich Innenverteidiger Robin Koch, nicht nur wegen seines Treffers in der ersten Hälfte nach einem Freistoß von Julian Schuster. "Er war auffällig kopfballstark und hat auch versucht zu spielen, es war ordentlich", lobte Streich den 21-Jährigen, der sich jedoch selbstkritisch gab: "Wenn man noch zwei Gegentore bekommt und verliert, kann man als Innenverteidiger nicht zufrieden sein." Der Neuzugang von Kaiserslautern freute sich aber darüber, dass er mal wieder 90 Minuten spielen konnte, weil das "schon etwas anderes als Training ist".

Angekommen beim SC

Angesichts der Leistungen der beiden Innenverteidiger Caglar Söyüncü und Philipp Lienhart, die derzeit mit ihren Nationalmannschaften unterwegs sind, hatte Koch noch keine Chance auf einen Bundesligaeinsatz. Trotzdem fühlt er sich beim SC "angekommen": "Ich habe mich an die höhere Intensität im Training gewöhnt und daran, dass das Spiel einen Tick schneller ist." Jetzt will er wie seine neuen Kollegen aber erst mal "zwei Tage Pause am Wochenende genießen".

Daniela Frahm