Stuttgarts Präsident zur Suche nach neuen Geldquellen

Dietrich schließt Fonds als VfB-Investoren nicht aus

VfB Stuttgarts Präsident Wolfgang Dietrich

Auf der Suche nach Investoren: VfB Stuttgarts Präsident Wolfgang Dietrich. imago

"Wir suchen Partner, die optimal zum Verein passen. Ob der Partner aus der Region kommt oder nicht, ist zweitrangig", sagte Dietrich, der auch den Aufsichtsratsvorsitz der VfB-AG innehat. "Es muss passen von den Zielen, die er hat", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

"Wenn ein Fonds unsere Bedingungen akzeptiert, mit unseren Zielen kompatibel ist, will ich das nicht grundsätzlich ausschließen. Entscheidend ist, dass ein Investor das Ziel hat, den Verein erfolgreicher zu machen", sagte Dietrich.

Aktuell gebe es zwar noch keine "konkreten Verhandlungen", ließ Dietrich bei der Frage zum Stand der Dinge auf der Suche nach Investoren wissen, "aber ich mache mir überhaupt keine Sorgen, dass wir da keine gute Lösung für den VfB finden."

Am Montag jährt sich Dietrichs Übernahme des Präsidentenamtes zum ersten Mal. In den zwölf Monaten hat der 69-Jährige unter anderem die Ausgliederung der Fußballer in eine AG zur Abstimmung gebracht. 100 Millionen Euro will der VfB Stuttgart für 24,9 Prozent der Anteile einnehmen. Ankerinvestor "Daimler" hat für 11,75 Prozent 41,5 Millionen Euro bezahlt. In den kommenden zwei Jahren will der Verein laut Finanzplan weitere Anteile verkaufen - und dadurch den wirtschaftlichen und sportlichen Rückstand auf die Schwergewichte in der Bundesliga verkleinern. "Wir wollen in einigen Jahren ins erste Drittel. Dazu stehe ich", so Dietrich.

dpa/kid