2. Bundesliga

Rückholaktion: Robert Hilbert zurück bei der SpVgg Greuther Fürth

Flügelspieler erhält Vertrag bis 2019

Rückholaktion: Hilbert zurück in Fürth

Hilbert und Möhlmann

Elf Jahren liegen zwischen diesen Aufnahmen: Roberto Hilbert 2017 (oben) und 2006 mit Benno Möhlmann. imago

Seit kurzer Zeit Spitzenreiter der "Ewigen Zweitligatabelle", aber eben auch Schlusslicht im aktuellen Klassement: Die SpVgg Greuther Fürth durchlebt stürmische Zeiten, hat bereits einen Trainerwechsel hinter sich (Buric für Radoki) und das Derby zu Hause gegen den 1. FC Nürnberg verloren.

Am Freitagvormittag stellte die Spielvereinigung einen Spieler vor, der zu Beginn seiner Profikarriere in Fürth einen großen Entwicklungsschritt machte und später beim VfB Stuttgart zum Nationalspieler (acht Einsätze zwischen 2007 und 2008) reifte: Roberto Hilbert (32) wird bis zum 30. Juni 2019 an das Kleeblatt gebunden. Fürths Präsident Helmut Hack bezeichnete den Rückkehrer als Spieler, "der auf hohem Niveau national und international viele Schlachten geschlagen" habe. "Mit seiner Erfahrung kann er Stabilität und Sicherheit in unsere Mannschaft einbringen", so Hacks Hoffnung.

Der aus dem nahen Forchheim stammende Hilbert bestritt zwischen 2004 und 2006 60 Zweitligaspiele für Fürth, in denen er acht Tore erzielte und satte 19 vorbereite. Nach vier Jahren in Stuttgart (120/16/19, Meister 2007) und drei Saisons bei Besiktas Istanbul (Pokalsieger 2011) kehrte Hilbert 2013 nach Deutschland zurück und war fortan vier Spielzeiten für Bayer Leverkusen am Ball (58/1/7).

Privates Fitnesstraining

Ist Hilbert direkt startbereit für die 2. Liga, nachdem sein Vertrag beim Werksklub Ende Juni auslief? "Ich habe zuletzt privat mit einem Fitnesstrainer gearbeitet und mich so in Form gebracht", sagte Hilbert bei seiner Ankunft in Fürth. "Ich hoffe, dass ich der Mannschaft schon sehr schnell helfen kann." Zum Team stieß er bereits am Freitag und wird "direkt am Mannschaftstraining teilnehmen, so dass er sich schnell ins Team integrieren kann", so Ramazan Yildirim, Direktor Profifußball.

Hilbert betritt beim Kleeblatt eine Großbaustelle . Die Mannschaft präsentierte sich in den letzten Wochen defensiv wacklig, offensiv harmlos, ließ kämpferische Elemente und Tempo vermissen. Und: Bislang zündete keiner der Neuzugänge so richtig. Ein fitter Hilbert ist sicherlich in der Lage, das Flügelspiel der Mittelfranken zu beleben und den Stoßstürmer im 4-1-4-1-System mit gefährlichen Flanken zu füttern.

aho