Neuer Unterstützer für Initiative Common Goal

Ein-Prozent-Spende: Chiellini folgt Mata und Hummels

Giorgio Chiellini

Spendet ein Prozent seines Gehalts für soziale Projekte: Juventus-Verteidiger Giorgio Chiellini. Getty Images

Anfang August hatte Manchester Uniteds Juan Mata den Anfang gemacht und mit seiner Unterstützung für "Common Goal" (http://www.common-goal.org/) für Aufsehen gesorgt. Das Projekt verfolgt den Ansatz, dass zunächst möglichst viele Fußballer ein Prozent ihres Gehalts für soziale Projekte mit Fußballbezug auf der ganzen Welt zur Verfügung stellen. Langfristig, so die Initiatoren, soll ein Prozent der gesamten Einnahmen der Fußballindustrie und damit "konservativ geschätzt 30 Milliarden US-Dollar pro Jahr" wohltätigen Zwecken an der Fußballbasis zugutekommen. "Mit der Spende können wir eine nachhaltige Verbindung zwischen dem Fußball als Business einerseits und dem Fußball als Werkzeug für sozialen Wandel andererseits schaffen", begründete Mata sein Engagement.

Prominente Unterstützer waren schnell gefunden. "Mir gefällt der Ansatz, die wirtschaftliche Entwicklung im Fußball möglichst mit einem tiefergehenden Sinn zu verknüpfen", erklärte Mats Hummels und schloss sich an. Mit Megan Rapinoe und Alex Morgan sind Mitte September auch die ersten beiden Fußballerinnen auf diesen Zug aufgesprungen.

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Chiellini unterstützt Common Goal

Seit dem heutigen Freitag gibt es einen weiteren prominenten Unterstützer: Giorgio Chiellini. Der 33-Jährige gewann mit Juventus Turin in den letzten Jahren sechsmal in Folge die italienische Meisterschaft, gewann mehrfach Pokal und Supercup und wurde mit der Squadra Azzura 2012 Vize-Europameister. Mit dem Fußballgeschäft setzte sich Chiellini bereits intensiv auseinander, im Rahmen von universitären Abschlussarbeiten widmete er sich den Geschäften der Bianconeri.

"Ich bin stolz, verkünden zu dürfen, dass ich der erste italienische Spieler bin, der sich Common Goal anschließt", erklärt Chiellini in einer Videobotschaft, in der er die Hoffnung ausdrückt, dass sich viele weitere Sportler Italiens der Initiative anschließen. "Individuen können die Welt nicht verändern, aber zusammen können wir Veränderungen herbeiführen."

bru

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