FC St. Pauli empfängt Spitzenreiter Düsseldorf

"5.000 Spiele Erfahrung": Janßens Respekt vor Funkel

Olaf Janßen

Trifft mit dem FC St. Pauli am Samstag auf Düsseldorf: Cheftrainer Olaf Janßen. imago

Neue personelle Optionen hat Janßen vor dem Heimspiel gegen F95 nicht hinzugewonnen. Von den Verletzten Ryo Miyaichi (Kreuzbandriss), Philipp Ziereis (Reha nach Muskelsehnenriss), Mats Möller Daehli (Leistenprobleme) und Christopher Buchtmann (Bänderriss) kehrt keiner rechtzeitig vor Samstag zurück. Auch auf Marc Hornschuh (Rückenprobleme) muss St. Paulis Cheftrainer verzichten, zudem trugen mit Jeremy Dudziak, Waldemar Sobota, Richard Neudecker und Maurice Litka gleich mehrere Akteure nach der Partie in Kiel kleinere Blessuren davon. Man werde sehen, so Janßen, "wie die Jungs beisammen sind und ob ein Einsatz Sinn macht".

Sobiech verdient sich Sonderlob

Viel Spielraum für Umstellungen und Rotation hat der 50-Jährige damit nicht. So wird vermutlich auch Lasse Sobiech ein weiteres Mal zum Einsatz kommen und das ganze Spiel über durchhalten, obwohl der Innenverteidiger nach schwerer Gehirnerschütterung noch gar nicht bei voller Leistungsfähigkeit sei, wie Janßen betonte. Allerdings hatte der Defensivmann schon in Kiel 90 Minuten gespielt, dort eine gute Leistung abgerufen (kicker-Note 2) und sich ein Sonderlob seines Trainers verdient, "weil er nach der Pause direkt Turm in der Schlacht war".

Spielersteckbrief Hornschuh

Hornschuh Marc

Spielersteckbrief Buchtmann

Buchtmann Christopher

Spielersteckbrief Dudziak

Dudziak Jeremy

Spielersteckbrief Ziereis

Ziereis Philipp

Spielersteckbrief Miyaichi

Miyaichi Ryo

Spielersteckbrief Sobota

Sobota Waldemar

Spielersteckbrief Neudecker

Neudecker Richard

Spielersteckbrief Litka

Litka Maurice

Spielersteckbrief Möller Daehli

Möller Daehli Mats

Janßen setzt auf "eine Topleistung"

Ähnliche Defensivstabilität erhofft sich Janßen nun auch am Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker.de). In erster Linie gehe es darum, kein Gegentor zu kassieren. "Das ist die Basis", so Janßen. Gegen Düsseldorf müsse seine Mannschaft insgesamt "eine Topleistung abrufen". Unterschätzt werden dürfte der Gegner nicht werden, schon alleine wegen dessen Trainer Friedhelm Funkel. "Gefühlt 5.000 Spiele Erfahrung" säßen auf der Bank der Rheinländer.

Stöver nimmt die Arbeit auf

Ebenfalls am Donnerstag wurde Uwe Stöver vorgestellt. Die Unterschrift des neuen Geschäftsführers für sportliche Belange hatte der Klub bereits im Juli bekanntgegeben . Der 50-Jährige betonte, seine Aufgaben vollmotiviert anzugehen. "Jetzt steht die nächste Transferperiode im Winter vor der Tür. Dann wird es darum gehen, über den Sommer hinaus auslaufende Verträge zu verhandeln. Das sind die ersten Themen, die jetzt anstehen", so Stöver, der mit Blick auf die Zielsetzung des FC St. Pauli ergänzte: "Wir wollen an Weihnachten sehen, wo wir stehen und welche Möglichkeiten wir haben."

pau