Hertha-Akteure ziehen positives Fazit

Ibisevic: "Einen Schritt nach vorne gemacht"

Vedad Ibisevic

War trotz des 0:0 gegen Bilbao zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: Hertha-Kapitän Vedad Ibisevic. imago

Mit einem klaren Chancenplus im zweiten Durchgang hatte Berlin die Partie gegen Bilbao beendet. Am Ende stand zwar ein torloses Remis, das bei den Protagonisten aber für einigermaßen zufriedene Gesichter sorgte. "Ich denke, unsere Rückkehr in die Europa League war ein gutes Spiel", fasste Kalou die ersten 90 Minuten in der Europa-League-Gruppenphase seit der Saison 2009/10 zusammen. "Wir haben sehr gut in der zweiten Hälfte gespielt und hatten mehr Chancen. Es war unglücklich, dass wir nicht getroffen haben."

Begonnen hatte die Partie mit einem passiven Beginn der Hertha. Die spanischen Gäste machten in den ersten Minuten Dampf und verzeichneten durch Dauerbrenner Aritz Aduriz (36) und Kapitän Iker Muniain erste Torschüsse . "Wenn man zum ersten Mal gegen so einen Gegner spielt, weiß man erst einmal nicht, wo man steht. Am Anfang haben wir etwas Schwierigkeiten gehabt und können auch ein Tor kassieren", beschrieb Ibisevic die erste Viertelstunde.

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Schade, dass wir kein Tor geschossen haben. Dann wäre der Abend perfekt.

Vedad Ibisevic

Mit der Zeit konnten sich die Hauptstädter aber freischwimmen, gewannen mehr Spielanteile und waren spätestens in der zweiten Hälfe das bessere Team. Dabei hatte es zur Halbzeitpause gar keine großen Umstellungen oder besondere Anpassungen gegeben, wie der Stürmer betonte. "Wir haben auf dem Platz gespürt, dass da was geht und haben es vielleicht automatisch gemacht", so Ibisevic. "Schade, dass wir kein Tor geschossen haben. Dann wäre der Abend perfekt."

Ibsevic sieht "Schritt nach vorne"

Doch auch so konnten die Herthaner mit dem Ergebnis leben, vor allem aber auch mit der eigenen Leistung. Im Vergleich zum Spiel gegen Bremen (1:1) habe sein Team "einen Schritt nach vorne gemacht", sagte Ibisevic. Langkamp fügte an: "Was die Intensität betrifft, haben wir heute unser bestes Spiel gemacht." Der Punkt, so der Innenverteidiger, sei das Minimalziel gewesen, da seine Mannschaft für das Weiterkommen so viele Zähler wie möglich im heimischen Stadion holen wolle.

Ein besonderes Lob sprach der 29-Jährige den 28.832 Zuschauern aus. Zwar bot das mehr als halb-leere Olympiastadion (Fassungsvermögen: 72.000) den erwartet tristen Anblick , doch Langkamp erklärte die Leistungssteigerung seiner Elf und die hohe Intensität auch mit der Unterstützung des Publikums. "Das ist gut auf uns rübergeschwappt", sagte der Defensivmann.

pau/sr/jr