2. Bundesliga

Union Berlin und das Déjà-vu am Rhein

Köpenicker verpassen die Tabellenführung

Union Berlin und das Déjà-vu am Rhein

Kreilach (l.) und Leistner

Leere Blicke: Damir Kreilach (l.) und Toni Leistner nach dem Schlusspfiff in Düsseldorf. imago

Dass mit Düsseldorf nicht gut Kirschen essen ist, wussten die Köpenicker bereits seit der Vorsaison. Und dass man bei der Fortuna auch in der Schlussphase auf der Hut sein sollte, hätte der Keller-Elf nach den Erfahrungen des letzten Gastspiels am Rhein eigentlich ebenfalls klar sein müssen: Beim 2:2 im April gaben die Keller-Schützlinge durch ein Eigentor von Damir Kreilach (80.) und einen Treffer von Özkan Yildirim (90.) einen 2:0-Vorsprung noch spät aus der Hand.

Ein erneutes 2:2 wäre auch am Sonntag nach Meinung von Leistner gerecht gewesen, nachdem F95 die erste und seinem Team die zweite Hälfte gehört hatte. "Umso ärgerlicher ist es, dass wir dann mit null Punkten nach Hause gehen."

Spielersteckbrief Kreilach

Kreilach Damir

Spielersteckbrief Leistner

Leistner Toni

Uns hat mangelnde Konzentration in den letzten sechs Minuten drei Punkte gekostet.

Damir Kreilach

Tatsächlich standen die Berliner, erneut nach zwei Gegentreffern in der Endphase, diesmal gänzlich mit leeren Händen da. "Uns hat mangelnde Konzentration in den letzten sechs Minuten drei Punkte gekostet", klagte Kreilach, der diesmal beim 1:1-Ausgleich ins richtige Gehäuse getroffen hatte. Dafür unterlief diesmal Kaan Ayhan ein Eigentor, doch Takashi Usami (84.) und Florian Neuhaus (90.) drehten den Spieß zugunsten von Tabellenführer Düsseldorf (13 Punkte) wieder um.

Am Freitag gegen Braunschweig

Nach nur zwei Zählern aus den letzten drei Spielen hat der derzeit auf Rang sieben platzierte Aufstiegskandidat mit acht Punkten zwar die vorderen Plätze nicht aus den Augen verloren, muss sich aber steigern. Was Kreilach für den Freitagabend (18.30 Uhr) auch umgehend versprach: "Gegen Braunschweig machen wir es besser."

jch/mk