Bundesliga

Freiburgs Neuzugang Ravet: Schon gegen den BVB in der Startelf?

Freiburgs Trainer Streich hält sich bei der Startelf bedeckt

Ravet: Schon gegen den BVB in der Startelf?

Yoric Ravet

Freut sich auf den "echten Rasen" - schon gegen den BVB? Yoric Ravet. imago

Nachdem die Freiburger ohne Neuzugänge in die Vorbereitung gestartet waren und im Trainingslager mit Philipp Lienhart und Bartosz Kapustka auch erst zwei dabei waren, wurde der SC in der Schlussphase der Transferfrist nochmal aktiv. Rückkehrer Marco Terrazzino, der bereits in Leipzig zur Startelf gehörte, folgten Robin Koch (1. FC Kaiserslautern), Yoric Ravet (YB Bern) und Ryan Kent (FC Liverpool). Ob eine der drei jüngsten Neuverpflichtungen schon gegen Dortmund auflaufen wird, ließ Streich noch offen, auch weil er sich selbst noch nicht ganz sicher war. "Sie hatten noch nicht viele Trainingseinheiten mit uns und haben noch nicht viel von dem intus, wie Freiburg spielt", erklärte der SC-Coach, "aber sie sind alle engagiert und versuchen alles aufzusaugen."

Die Mannschaft muss sich erst noch finden.

Trainer Christian Streich
Spielersteckbrief Ravet

Ravet Yoric

Spielersteckbrief Kapustka

Kapustka Bartosz

Spielersteckbrief Kent

Kent Ryan

Trainersteckbrief Streich

Streich Christian

Bei Leihspieler Kent komme allerdings hinzu, dass er zum ersten Mal im Ausland sei und sich noch an das neue Umfeld gewöhnen müsse. Ravet sei hingegen schon erfahrener und "hat schon mehr Spiele in den Beinen". Und das gilt bereits für diese Saison, denn der 27-jährige Franzose hat für Bern schon vier Ligaspiele und vier Spiele in der Champions-League-Qualifikation bestritten. Deswegen dürfte für ihn die Chance am größten sein, schon am Samstag gegen den BVB zu seinem Bundesligadebüt zu kommen, und das auf "echtem grünen Rasen, auf dem man das Gras riechen kann" - worauf er sich nach dem Kunstrasen in Bern sehr freut, wie er auf der Vereins-Webseite verriet. Auch für Innenverteidiger Koch könnte es allerdings schneller gehen als eigentlich geplant, da Marc Oliver Kempf (Muskelfaserriss) rund vier Wochen fehlen wird. Gegen Dortmund dürften zwar Philipp Lienhart und Caglar Söyüncü spielen, der 21-Jährige ist dann aber die erste Alternative.

"Eine ganz andere emotionale Situation"

Die drei Neuzugänge sollen laut Streich "die Konkurrenzsituation und die Qualität verbessern", sie sorgen aber auch dafür, dass der Sport-Club jetzt einen größeren Kader hat als in der vergangenen Saison. "Die Mannschaft muss sich erst noch finden", sagte Streich, und die Spieler müssten sich nun häufiger darauf einstellen, auch mal nicht im Kader zu sein. "Das ist eine ganz andere emotionale Situation und gerade für junge Spieler nicht ganz einfach." Daran kann sich der SC-Trainer noch erinnern, auch wenn seine Profikarriere schon eine Weile her ist. Deshalb fordert er von seinen Spielern "in jedem Training hungrig zu sein".

Daniela Frahm

kicker.tv Hintergrund

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